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05.12.2016 - 04:35
Foto: LG

Superscharfe OLED- Pracht: TV- Trends auf der IFA

06.09.2016, 19:17

Besucher der Internationalen Funkausstellung in Berlin werden heuer am Stand von LG Electronics vom weltgrößten Tunnel aus krummen OLED- TVs begrüßt: Auf 15 Metern Länge stellen die Koreaner damit ihre Dominanz bei der neuen OLED- Bildtechnologie zur Schau. Doch auf der IFA gibt es noch andere TV- Trends: Umweltfreundliche Fernseher ohne Cadmium und erste 8K- Mattscheiben beispielsweise. krone.at hat sich auf der Messe umgesehen.

Die IFA in Berlin ist traditionell das Schaufenster, in dem die TV- Industrie die wichtigsten Neuheiten der kommenden Monate präsentiert. In den letzten Jahren wurde die Messe von ultrascharfen 4K- Geräten dominiert, einzelne Hersteller wie LG haben auch bereits seit Jahren OLED- Fernseher  im Gepäck.

Foto: Dominik Erlinger

Heuer sind diese Geräte mit ihren exzellenten Kontrastwerten und strahlenden Farben aber nicht nur bei LG der Star am Messestand.

Auch bei anderen Herstellern, etwa Philips, Loewe, Grundig, Metz oder Panasonic, sind OLED- Fernseher heuer eines der treibenden TV- Themen auf der Messe.

Foto: Dominik Erlinger

In Kombination mit 4K- Auflösung und HDR sollen sie die bestmögliche Bildqualität liefern. Bis sie den Massenmarkt endgültig erobert haben, wird es trotzdem noch eine Weile dauern: OLED- Fernseher sind immer noch deutlich teurer als konventionelle LCD- Fernseher.

4K setzt sich durch, 8K wird bereits gezeigt

Vor zwei, drei Jahren noch der Höhepunkt des TV- Wettrüstens, ist ultrascharfe 4K- Auflösung auf der IFA 2016 bereits Standard. Die meisten Hersteller präsentieren TV- Geräte mit 3840 mal 2160 Pixeln Auflösung auf ihren Ständen, Full- HD- Fernseher sind nur mehr eine Randerscheinung. Auch die Bildtechnologie HDR, die für feinere Farbverläufe und natürlichere Bilder sorgen soll, ist heuer nichts Besonderes mehr und wird von vielen TV- Herstellern angeboten.

Foto: Dominik Erlinger

Neu ist die wachsende Zahl von Herstellern, die auf der IFA in Berlin erste 8K- TVs zeigen. Sharp beispielsweise zeigt auf seinem IFA- Stand einen 8K- Fernseher mit stolzen 7680 mal 4320 Pixeln, den es in Japan schon zu kaufen gibt - für rund 140.000 Euro. Und auch andere Hersteller zeigen 8K- Prototypen auf der Messe, wenngleich man darin vor allem eine Demonstration des Machbaren und weniger eine in absehbarer Zeit den Massenmarkt erobernde Technologie sehen sollte.

Samsung wirbt mit TV- Geräten ohne Cadmium

Samsung bewirbt seine TV- Geräte heuer vor allem mit Umweltbewusstsein: Die Koreaner verzichten bei ihren neuesten "SUHD"- Fernsehern auf das gesundheitsschädliche Cadmium, das bei der TV- Entsorgung in die Umwelt und über die Nahrungskette letztlich auch in den Menschen gelangen kann.

Foto: Dominik Erlinger

Davon abgesehen gibt's bei Samsung Bekanntes zu sehen: Auf OLED- TVs verzichten die Koreaner, stattdessen sollen Quantum Dots auf den bis zu 88 Zoll großen neuen TVs für strahlende Farben sorgen. Zeitgleich verbessert das Unternehmen die Hintergrundbeleuchtung immer weiter, um auch ohne OLED- Technologie satte Kontraste zu liefern.

Immer mehr Android- TVs - außer bei LG & Samsung

Bei den Betriebssystemen, die auf den TV- Neuheiten der IFA ihren Dienst verrichten, hat sich im Vergleich zu den letzten Jahren wenig getan. Samsung und LG setzen weiterhin auf ihre hauseigenen Betriebssysteme Tizen und WebOS, bei den restlichen Herstellern zeichnet sich ein Siegeszug für Googles Android TV ab.

Foto: Sony

Sony und Philips setzen schon länger auf das Google- Betriebssystem, auf der IFA 2016 war es außerdem auf den Geräten etlicher anderer Marken - etwa bei Sharp oder Bang & Olufsen - zu sehen.

Messe- Fazit: Schreitet man durch die Ausstellungshallen der IFA, drängt sich heuer ein wenig der Eindruck auf, den TV- Herstellern seien die Ideen ausgegangen. Nachdem in den letzten Jahren 4K, krumme Geräte und OLED- Panels viel Aufsehen erregt haben, zeigt die Industrie heuer vor allem mehr vom Gleichen. Krumme Geräte gibt es immer noch, sie nehmen aber keine so prominente Rolle mehr ein wie in den letzten Jahren. OLED- Fernseher werden zahlreicher, obwohl sie immer noch für die meisten Verbraucher zu teuer sind. Und es gibt mehr Auflösung bis hinauf zu 8K, obwohl es dafür noch lang keine Inhalte gibt.

06.09.2016, 19:17
der, krone.at
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