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09.12.2016 - 00:53
Foto: thinkstockphotos.de, krone.at-Grafik

Studie: Jede dritte Android- App ist verseucht

22.04.2014, 09:59
Das IT-Sicherheitsunternehmen Opswat hat herausgefunden, dass in App-Marktplätzen für Android, die nicht zu Google gehören, massenhaft Schadsoftware verbreitet wird. Während Googles hauseigener Play Store bei der Beschaffung von Android-Software dank eines eingebauten Virenscanners recht sicher zu sein scheint, sind in anderen App-Marktplätzen mitunter mehr als 30 Prozent der angebotenen Apps verseucht.

Opswat hat für seine Untersuchung Anwendungen aus verschiedenen App- Marktplätzen für Android heruntergeladen und die insgesamt 12.000 Programme mit einem hauseigenen Metavirenscanner durchleuchtet. Der griff für seine Analysen auf die Antivirendatenbanken verschiedener anderer IT- Sicherheitsanbieter zurück und klassifizierte insgesamt 32 Prozent der Apps als verdächtig.

Großteil der verdächtigen Apps ist Adware

Beim Großteil der verdächtigen Apps handelte es sich einem Bericht der britischen Zeitung "The Guardian"  zufolge um sogenannte Adware, also Programme, die das System mit Werbung zumüllen. Das ist lästig, aber nicht per se gefährlich. In diesem Zusammenhang räumt Opswat- Chef Dan Lanir ein: "Das wird nicht von jedem als Malware betrachtet."

Blendet man die gefundene Adware aus, bleiben allerdings immer noch rund zehn Prozent an tatsächlich mit Viren verseuchten Anwendungen übrig. Die verseuchten Apps fanden sich in verschiedenen Bereichen. Infizierte Spiele – etwa unter dem Deckmantel der beliebten "Angry Birds" – waren ebenso darunter wie vermeintliche Apps zu großen Internetdiensten wie Twitter. Auch verseuchte System- Tools wurden entdeckt, darunter sogar ein vermeintlicher Virenscanner.

Sicherheitsforscher empfehlen Antiviren- Software

Die Opswat- Sicherheitsexperten raten Nutzern ob des hohen Malware- Anteils in App- Stores, die nicht zu Google gehören, APK- Installationsdateien nach dem Download immer mit einem Virenscanner zu überprüfen. Die APK- Dateien sollte man jedenfalls scannen, bevor man sie installiert. Bei der Installation könnte sich Malware bereits tief ins System einnisten.

Ein Antivirenprogramm fürs Smartphone empfiehlt sich indes nicht nur für User, die auf alternative App- Marktplätze ausweichen. Googles Play Store verfügt zwar über einen integrierten Virenscanner, der Apps prüft. Weil aber manche Apps nachträglich Downloads ausführen, die von dieser Schutzmaßnahme nicht erfasst werden können und auch manipulierte Websites oder bösartige Downloads dem Smartphone schaden können, sollte man dennoch einen der oft gratis verfügbaren Virenscanner für Android nutzen.

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