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10.12.2016 - 05:37
Foto: Screenshot, YouTube.com / Video: YouTube.com

Studenten bauen Anti- Facebook- Elektroschocker

27.08.2013, 08:30
Auf einem ständig mit dem Internet verbundenen PC produktiv zu sein, ist oft gar nicht so einfach. Katzenvideos auf YouTube, Online-Games und soziale Netzwerke wie Facebook konkurrieren mit seriösen Tätigkeiten um die Aufmerksamkeit des Benutzers. Zwei Facebook-abhängige MIT-Studenten haben jetzt ein Gerät entwickelt, das die Aufmerksamkeit wieder auf die wichtigen Dinge im Leben lenken soll – indem es dem Nutzer einen Elektroschock versetzt, wenn er sich ablenken lässt.

Zusammen kommen die MIT- Doktoranden Robert Morris und Dan McDuff in der Woche auf mehr als fünfzig Stunden, die sie auf Facebook verplempern. Da kann es schon vorkommen, dass die wissenschaftliche Arbeit unter dem sozialen Netzwerk leidet. Zumindest bis jetzt. Die beiden Studenten haben nämlich ein – nicht ganz ernst gemeintes – Gerät entwickelt, das sie effektiv an der Facebook- Nutzung hindert.

Beim "Pavlov Poke" handelt es sich um eine kleine Box, die mit einer speziellen Handballenauflage für die Tastatur verbunden wird. Das Gerät erkennt, welche Software oder Website der Benutzer gerade nutzt, und kann so programmiert werden, dass es bei bestimmten Aktionen Elektroschocks verteilt. "Es überwacht die Anwendungsnutzung. Wenn man zu viel Zeit auf einer bestimmten Website oder in einem bestimmten Programm verbringt, schockt es einen", erklärt McDuff die Funktionsweise der Box.

Stromschläge "unangenehm, aber nicht gefährlich"

Der Elektroschock sei "unangenehm, aber nicht gefährlich", zitiert das IT- Portal "TechCrunch"  den Macher des Facebook- Schockers. Weil die Box programmierbar ist, kann sie im Grunde auch bei der Nutzung von anderen Zeitfressern einschreiten. Online- Rollenspieler könnten den "Pavlov Poke" so beispielsweise einsetzen, um weniger Zeit in virtuellen Welten zu verbringen.

Eine Gefahr bleibt jedoch: Ist die Sucht nach einem Online- Angebot größer als das Verlangen nach körperlicher Züchtigung bei dessen Nutzung, kann der Nutzer das Gerät einfach abklemmen. Die beiden Erfinder geben jedenfalls zu, dass sie die Elektroschocks nach einiger Zeit einfach abgestellt haben. Für eine sehr kurze Zeitspanne hätten sie danach aber tatsächlich weniger Zeit auf Facebook verbracht, beteuern sie.

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