Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
08.12.2016 - 07:07
Foto: AP

Streit über Namensrechte für iPad vor Gericht

22.02.2012, 09:59
Ein Gericht in Shanghai hat sich am Mittwoch mit dem Streit über die Namensrechte für das iPad in China befasst. Wann das Urteil gefällt wird, blieb unklar. Die Anhörung ist Teil einer ganzen Serie von Gerichtsverfahren, die das chinesische Unternehmen Proview Technology Shenzhen gegen Apple und den Verkauf des beliebten Tablet-Computers in verschiedenen Städten in China angestrebt hat.

"Der Richter hat noch kein Urteil gefällt und nicht gesagt, wann es erfolgen soll", sagte der Anwalt Ma Dongxia von der Kanzlei Guohao, die Proview vertritt. Weitere Gerichtsverfahren stünden am 29. Februar in Guangzhou und später in Shenzhen in Südchina an, berichtete der Anwalt. Erst am Dienstag hatte das Unternehmen angekündigt, die Klagen zwar weiterhin zu verfolgen, aber mit Apple verhandeln zu wollen (siehe Infobox).

Das Unternehmen Proview Technology Shenzhen beansprucht die Namensrechte für das iPad in China und hat den Konzern aus dem kalifornischen Cupertino verklagt. Apple konnte sich vor Gericht in China bisher nicht durchsetzen. In verschiedenen Städten haben Gewerbeämter mit Ermittlungen begonnen. Einige Geschäfte haben die Tablets aus den Regalen genommen, um nicht belangt zu werden.

Rechtssituation unklar

Proview Shenzhen hatte 2001 die Rechte für den Namen iPad in China erworben. Das angeschlossene Unternehmen Proview Taiwan, das den Markennamen in mehreren Ländern registrierte, verkaufte ihn aber 2009 an ein Unternehmen, hinter dem Apple stand. Aus Sicht von Proview Shenzhen soll das Schwesterunternehmen nicht befugt gewesen sein, auch die Rechte für China zu veräußern. Beide Unternehmen gehören zur finanziell angeschlagenen Hongkonger Proview Holding International.

iPad- Lieferung in China und alle Welt in Gefahr

Dem iPad droht durch Proview auf verschiedenen Ebenen Gefahr. Schließlich wird ein Großteil der Geräte in China produziert. Proview hat unter anderem einen Antrag auf Handelsverbot eingebracht, sollte der chinesische Zoll diesem entsprechen, droht ein Auslieferungsverbot in alle Welt. Zudem zieht sich der Streit auch um den Verkauf der iPads in China selbst hin.

22.02.2012, 09:59
AG/red
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Jetzt online spielen!
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2016 krone.at | Impressum