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11.12.2016 - 05:36
Foto: thinkstockphotos.de

Smartphones könnten in 5 Jahren Geschichte sein

09.12.2015, 10:15
Smartphones sind heute aus unserem Alltag kaum mehr wegzudenken. Geht es nach den Befragten einer aktuellen Studie des schwedischen Mobilfunkspezialisten Ericsson, könnten sie aber bereits in fünf Jahren schon wieder Geschichte sein. In der Studie kommt jeder zweite Nutzer zum Schluss, Smartphones könnten rasch durch noch fortschrittlichere Technologien ersetzt werden.

"Ein Smartphone in der Hand ist wirklich nicht sehr praktisch, beispielsweise wenn man mit dem Auto fährt oder kocht. Und es gibt viele weitere Situationen, bei denen Bildschirme nicht so gut sind. Deshalb glaubt jeder Zweite, Smartphones werden in fünf Jahren der Vergangenheit angehören", sagt Rebecka Cedering Angström von Ericsson zur britischen Zeitung "Telegraph" . Geht es nach den Kunden, sollen in fünf Jahren nicht mehr Smartphones die Hauptrolle in ihrem mobilen Leben spielen, sondern neue Technologien wie Künstliche Intelligenz oder Virtual Reality.

Die Möglichkeiten, die sich durch neue Technologien eröffnen, seien vielfältig, erklärt Angström. "Stellen sie sich vor, Sie schauen Fußball und können sich aussuchen, von welchem Platz auf der Tribüne, oder sogar vom Spielfeld Sie sich das Spiel ansehen", spricht sie beispielsweise das Thema Virtual Reality (VR) an.

Kundeninteresse an AI und VR sehr stark

Freilich: Dass die Kunden glauben, Smartphones seien in fünf Jahren Geschichte, heißt nicht automatisch, dass das auch so kommen wird. Dessen ist man sich auch bei Ericsson bewusst. "Einige dieser Trends erscheinen futuristisch. Aber das Kundeninteresse an neuen Interaktionsmöglichkeiten wie Künstlicher Intelligenz (AI) und Virtual Reality ist ziemlich stark", sagt Michael Björn von Ericsson. Auch das Internet der Dinge sei für die Kunden ein heißes Thema: Viele hätten Interesse daran, ihren Wohnraum oder sogar den eigenen Körper zu vernetzen.

Ericsson hat für die Studie "10 Hot Consumer Trends for 2016"  insgesamt 100.000 Menschen aus 39 Ländern befragt, wie sich der technologische Fortschritt in den kommenden Jahren entwickeln wird. Neben dem Wunsch, der Smartphone- Ära ein Ende zu bereiten, hat der schwedische Mobilfunkriese noch einige weitere Trends für die nächsten Jahre identifiziert:

  • Acht von zehn Menschen glauben, dass Online- Dienste noch nützlicher werden, weil die Zahl der Nutzer steigt. Bereits jetzt sind 60 Prozent der Befragten Teil der "Sharing Economy", nutzen also das Internet, um sich mit anderen auszutauschen und ihre Produktivität zu steigern.
  • YouTube wird für junge Menschen zu einer noch wichtigeren Informationsquelle. Schon jetzt verbringt fast jeder zweite befragte Jugendliche zwischen 16 und 19 eine Stunde pro Tag vor Googles Video- Website.
  • Künstliche Intelligenz könnte dafür sorgen, dass wir seltener zum Smartphone greifen und bei der Interaktion mit Objekten wichtiger als die Hosentaschencomputer werden.
  • Virtuelle Dinge werden real: Die Kunden wollen von der Entwicklung bei Technologien wie 3D- Druck profitieren, 44 Prozent wollen künftig etwa ihre eigene Nahrung "drucken".
  • Smart Home wird massentauglich: 55 Prozent der Befragten glaubt, in den nächsten fünf Jahren wird es Standard werden, beim Hausbau Smart- Home- Sensoren in Gebäude zu integrieren und zur intelligenten Steuerung zu verwenden.
  • "Smartes Pendeln", bei dem personalisierte Transportangebote zum Einsatz kommen, halten 86 Prozent der Befragten für einen der wichtigsten Trends der nächsten Jahre.
  • Notrufe über soziale Netzwerke abzusetzen und im Katastrophenfall Apps zur Koordination zu verwenden, könnten sich sechs von zehn Befragten vorstellen.
  • Implantate, die alle möglichen Körperfunktionen überwachen und verbesserte Seh- , Gedächtnis- oder Hörfähigkeiten mit sich bringen, sehen acht von zehn Befragten als Zukunftstrend.
  • Hackerangriffe werden weiterhin ein Problem für die IT- Industrie sein, glaubt der Großteil der Befragten. Allerdings zeigen die Kunden teilweise Nachsicht. In der Studie gibt immerhin einer von fünf Befragten an, einem Unternehmen, das Opfer eines Cyberangriffs wurde, die Sicherheitslücken dann aber schließt, weiterhin zu vertrauen.
  • Mehr Macht durch mehr Informationen erhofft sich ein Drittel der Befragten. Sie glauben, durch das Internet erlange der Einzelne mehr Möglichkeiten, seinen Einfluss auszubauen und beispielsweise gegen große Konzerne vorzugehen.

Aus dem Video- Archiv: Tschernobyl- Ruinen werden als Virtual- Reality- Welt nachgebaut.

Video: YouTube.com/Lukasz Gawin

09.12.2015, 10:15
red
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