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06.12.2016 - 06:52

Smartphones hilfreich, aber nicht notwendig im Beruf

14.09.2010, 10:00
Handys mit E-Mail-, Kalender- und Messenger-Funktion sowie Adressbuch erleichtern den Berufsalltag, im Prinzip könnte man aber darauf verzichten. Als zusätzlichen Stressfaktor würden sie kaum empfunden. Das ergibt eine Studie der Telekom Austria gemeinsam mit der Universität Salzburg.

62 Mitarbeiter eine IT- Unternehmens und einer Bank, die bisher ohne Blackberry ausgekommen waren, integrierten diesen für neun Wochen im Arbeitsalltag und wurden dazu laufend befragt. Dabei hat sich gezeigt, dass das Gerät in erster Linie zum E- Mail- Lesen und -Löschen genutzt wurde. Häufig wurde es auch zum Telefonieren verwendet, gefolgt von Kalender- Nutzung und Adressverwaltung.

Neun von zehn Versuchsteilnehmer waren über diese neuen mobilen Möglichkeiten so zufrieden, dass sie den Blackberry auch weiter verwenden wollen, wenngleich knapp zwei Drittel auch ohne ihn auskommen könnten.

Smartphones als Entlastung statt Stressfaktor

Vor allem die gewonnene Flexibilität hat bei den Neukunden gepunktet, weil damit "Leerzeiten" - etwa an der Bushaltestelle - sinnvoll ausgenutzt werden können, die Kommunikation vereinfacht, aber nicht verschlechtert wird, sich die Zeiten zum Reagieren verkürzen und die Effizienz erhöht wird, wie es Manfred Tscheligi, Professor für Human- Computer- Interaction & Usability an der Uni Salzburg, zusammenfasste. Der Großteil der Nutzer empfinde die neuen Möglichkeiten als Entlastung und nicht als zusätzlichen Stressfaktor, was sich auch bei einer Beobachtung über einen längeren Zeitraum wenig ändern würde.

Laut Telekom- Generaldirektor Hannes Ametsreiter bleiben Smartphones ein Wachstumsmarkt, der sich vom Berufsleben zusehends auch in den Privatbereich verlagere, gerade die neuen Modelle würden darauf abzielen. Acht Prozent der gesamten Datenmenge laufe inzwischen über das Handy, und auch soziale Netzwerke wie Facebook seien inzwischen auf den Mobilfunk übergesprungen.

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