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05.12.2016 - 07:07
Foto: shanghaiist.com

Selfie mit Walross endet für zwei Chinesen tödlich

30.05.2016, 09:38

Für das perfekte Selfie ist vielen Smartphone- Nutzern kein Risiko zu gering. Immer wieder kommt es deshalb zu Unfällen, mitunter auch tödlichen. Jüngstes trauriges Beispiel: ein Zoo- Besucher in China, für dessen Leichtsinn auch ein Tierpfleger mit dem Leben bezahlen musste.

Wie die Website shanghaiist.com  unter Berufung auf die chinesische Internetseite sina.com  berichtet, hatte der Mann beim Besuch des Yeshanko Wildlife Zoos in Weihai zahlreiche Selfies und auch Videos von sich und wilden Tieren gemacht und über die Messaging- App WeChat mit seinen Freunden geteilt.

"Schaut euch dieses Walross an!"

Sein letztes Video zeigt ihn neben einem gigantischen Walross. "Schaut euch dieses Walross an, so stark, so groß!", schrieb der Mann seinen Freunden. Nur kurz darauf packte das Tier den Besucher mit seinen Stoßzähnen am Rücken und zog ihn in sein Schwimmbecken unter Wasser, wo der Mann ertrank.

Ein Tierpfleger, der das rund eine Tonne schwere und zehn Jahre alte Walross von Geburt an kannte, wollte den Mann noch retten und sprang in das Becken, wurde jedoch ebenfalls unter Wasser gedrückt. Auch für ihn kam jede Hilfe zu spät.

Walross beliebtes Foto- Motiv

Nach wie vor unklar ist, wie es zu der Tragödie kommen konnte. Wie Internetnutzer zeigen, hatte das Walross in der Vergangenheit des Öfteren geduldig mit Besuchern für Aufnahmen posiert, ohne dabei aggressiv zu sein. Spekuliert wird daher, dass es möglicherweise nur spielen wollte.

Foto: Weibo.com

"Wildtiere sind unberechenbar"

Der Bruder des getöteten Besuchers macht indes den Zoo und dessen mangelnde Sicherheitsvorkehrungen für den Vorfall verantwortlich: "Mein Bruder ist nicht in das Becken gefallen, er wurde von dem Tier hineingezogen. Wildtiere sind unberechenbar, selbst wenn sie für gewöhnlich friedlich sind."

Dem Bericht nach hat der Zoo die Verantwortung für den tödlichen Unfall übernommen und der Familie des Mannes als Entschädigung 900.000 Yuan (123.000 Euro) gezahlt.

30.05.2016, 09:38
krone.at
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