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02.12.2016 - 21:23
Foto: Uni Bielefeld

Roboter "Nao" soll Migranten Deutsch beibringen

22.12.2015, 13:39

Menschenähnliche Roboter sollen künftig in Deutschland Einwandererkindern beim Deutschlernen helfen. Forscher der Universität Bielefeld testen in den kommenden drei Jahren, ob sich Maschinen mit menschlichen Zügen als Sprachtrainer für Vier- bis Fünfjährige bewähren.

Zum Einsatz kommen soll der Humanoide "Nao" , ein knapp 60 Zentimeter großer Roboter des französischen Herstellers Aldebaran. Er verfügt über Kameras und Mikrofone und ist daher in der Lage mit seiner Umwelt zu kommunizieren. "Jedes Kind einzeln in einer Zweitsprache zu unterrichten, das können Kindertagesstätten gewöhnlich nicht leisten. Roboter können die zusätzliche Leistung anbieten", beschreibt Stefan Kopp, Experte für Künstliche Intelligenz an der Universität Bielefeld , die Motivation hinter dem im Jänner beginnenden Forschungsprojekt.

Der niedliche Roboter könne dabei motivierend auf die Kinder wirken und spielerisch mithilfe von Übungen und simplen Bildergeschichten auf einem Tablet einfache Sprachkenntnisse wie Zahlen oder Präpositionen vermitteln.

Roboter soll Interaktion steuern können

Die Wissenschaftler wollen "Nao" zudem beibringen, die Stimmungslage und Lernfortschritte der Kinder zu erkennen, sodass er darauf reagieren kann. "Wir programmieren den Roboter so, dass er die Interaktion mit dem Kind steuern kann, sodass das Kind möglichst gut unterstützt wird", erklärte Kirsten Bergmann, eine Mitarbeiterin der Forschungsgruppe.

Wie gut sich die soziale Maschine als Sprachtutor anstellen wird, sei noch offen, sagt Kopp. Bevor der Roboter in frühestens eineinhalb Jahren in Kinderbetreuungsstätten zum Testeinsatz komme, betrachten die Wissenschaftler zunächst genauer, wie Lernsituationen zwischen menschlichen Lehrern und ihren Schülern ablaufen. Aus diesen Erkenntnissen wollen sie ableiten, wie man den Roboter zu einem aufmerksamen Lehrer machen kann.

22.12.2015, 13:39
AG/red
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