Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
07.12.2016 - 13:00
Foto: EPA

RIM und Nokia legen Patentstreit mit Lizenzvertrag bei

24.12.2012, 12:40
BlackBerry-Hersteller Research in Motion (RIM) und Nokia haben ihren seit Monaten währenden Patentstreit mit einem neuen Lizenzvertrag beendet. Die Auseinandersetzung war Ende November eskaliert, als Nokia nach Differenzen um einen vorhergehenden Vertrag ein Verkaufsverbot für BlackBerrys in den USA, Kanada und Großbritannien forderte. Die Klage ist nun vom Tisch.

Eigentlich herrschte zwischen Nokia und RIM, anders als in der sonst klagewütigen Mobilfunk- Branche, Frieden: Im Jahr 2003 einigten sich Nokia und RIM auf ein Abkommen zur gegenseitigen Lizenzierung von Standardpatenten, das 2008 verlängert wurde. 2011 jedoch verlangte RIM nach einer Schlichtungsstelle, da das kanadische Unternehmen vermutete, das lizenzierte Patentportfolio enthalte nicht nur Standardpatente, sondern müsse darüber hinaus gehen.

Die Schlichtungsstelle entschied jedoch zugunsten Nokias, dass RIM Vertragsbruch begehe und laut Vertrag nicht berechtigt sei, Produkte mit WLAN- Funktionen, die auf Nokia- Patenten beruhen, zu produzieren und zu verkaufen, ohne eine einvernehmliche Lösung mit Nokia gefunden zu haben. Um der Aufforderung der Schlichtungsstelle Nachdruck zu verleihen, klagte Nokia Ende November bei einem kalifornischen Gericht und forderte bis zu einer Einigung einen vorläufigen Verkaufsstopp für BlackBerry- Smartphones.

Nokia mit Abmachung höchst zufrieden

Die nun erzielte Einigung ist denn auch vor allem für Nokia erfreulich: RIM hat sich laut einer offiziellen Mitteilung Nokias zu einer einmaligen ebenso wie fortlaufenden Zahlungen für die Patente bereiterklärt. Über die Details sei Stillschweigen vereinbart worden, so das Unternehmen am Freitag. Während Nokia wissen ließ, über die Abmachung glücklich zu sein und in Zukunft noch mehr Geld aus dem Patentportfolio schlagen zu wollen, verweigerte RIM jeglichen Kommentar.

2013 wird für RIM ein Schicksalsjahr

Für das krisengebeutelte Unternehmen kamen die Streitereien mit Nokia zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. Im Kampf um die Vorherrschaft am Smartphone- Markt haben BlackBerry- Geräte den Anschluss an die Konkurrenz verloren. Mit einem neuen Betriebssystem, das im Jänner auf den Markt kommen soll, hoffen die Kanadier, das Ruder noch herumzureißen.

Nokia erstarkt durch neue Lumias langsam wieder
Noch bis vor Kurzem stand Nokia vor einer ähnlichen Situation wie RIM: Gegenüber Android- und iOS- Geräten hatte das finnische Traditionsunternehmen den Anschluss verloren, weshalb man sein Heil in Microsofts Windows Phones suchte. Verkaufte sich die erste Lumia- Serie mit Windows Phone 7 noch eher schleppend, gehen die neuen Windows- Phone- 8-Lumias, allen voran das Lumia 920, weg wie warme Semmeln.

24.12.2012, 12:40
AG/bge
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Jetzt online spielen!
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2016 krone.at | Impressum