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11.12.2016 - 03:16
Foto: Sony, thinkstockphotos.de, krone.at-Grafik

PS4 geknackt: Versaut ein Hacker Sony Weihnachten?

15.12.2015, 10:58

Die PlayStation 4 ist eines der einträglichsten Geschäfte, das der japanische Elektronikriese Sony hat. Seit ihrem Start im November 2013 hat sie sich mehr als 30 Millionen Mal verkauft. Damit ist sie die aktuell erfolgreichste Konsole und beschert Sony stetige Einnahmen. Doch nun gibt es ein Problem: Ein Hacker namens "CTurt" will die Konsole geknackt haben, wodurch Spieler sie künftig mit raubkopierten Spielen betreiben könnten. Stimmt das, hat CTurt Sony Weihnachten gehörig versaut.

Sony und die Hacker: Das ist keine Liebesgeschichte, sondern ein bitteres Drama. Hacker haben Sony in der PS3- Ära durch einen Jailbreak gezwungen, die Linux- Unterstützung der PlayStation 3 nachträglich zu entfernen und damit viele Millionen Spieler zu verärgern. Sie haben im April 2011 Millionen Kundendaten aus dem PlayStation Network entwendet. Sie haben das Filmstudio Sony Pictures gehackt und Sony so Millionen gekostet. Vor einem Jahr haben sie zu Weihnachten das PlayStation Network lahmgelegt. Und nun haben sie die PS4 im Visier - Sonys Goldesel.

Bald "fremde" Software auf der PlayStation 4?

Wie "WinFuture"  berichtet, will der nur unter dem Pseudonym CTurt bekannte Hacker über einen WebKit- Prozess einen Kernel- Exploit in die PS4 eingeschleust haben, der Tür und Tor für einen kompletten Jailbreak öffnet. Das würde bedeuten, dass auf der PS4 künftig nicht mehr nur von Sony gestattete Software läuft, sondern jedes Programm, das der Nutzer ausführen will. Gut möglich, dass man sogar Windows auf der PS4 installieren könnte, schließlich handelt es sich im Grunde um einen x86- PC. Die wahre Bedrohung sind aber Raubkopien. Hat CTurt die PS4 tatsächlich geknackt, könnte Sony auf lange Sicht viel Geld verlieren, weil die Spieler die 70 Euro teuren PS4- Games nicht mehr kaufen, sondern kopieren.

Dem Hacker zufolge klappt seine Angriffsmethode bislang nur bei Konsolen, auf denen eine ältere Firmware mit der Versionsnummer 1.76 läuft. Er ist aber zuversichtlich, mit ein paar Anpassungen auch Konsolen mit neuerer Software knacken zu können. Sony gerät durch die Ankündigung nach zwei Jahren voller PS4- Erfolgsmeldungen unter Zugzwang und wird versuchen, die vom Hacker ausgenutzte Schwachstelle abzudichten, um die Nutzung von Raubkopien auf der PS4 zu verhindern. Ob es gelingt, muss sich zeigen.

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