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10.12.2016 - 20:29
Foto: Roboat

Österreich erneut Weltmeister im Robotersegeln

10.07.2009, 11:08
Mehr Glück als zuletzt beim Fußball während des "Robocups" in Graz haben Österreichs Roboter-Segler bei der Weltmeisterschaft im portugiesischen Matosinhos gehabt. Das Team der Gesellschaft für innovative Computerwissenschaften rund um Roland Stelzer und Karim Jafarmadar setzte sich mit der "ASV Roboat" gegen die Konkurrenz aus der Schweiz, Frankreich, Großbritannien, Portugal und den USA durch und sicherte sich nach dem Vorjahressieg auf dem Neusiedler See zum zweiten Mal den Weltmeistertitel im Robotersegeln.

Bei der Weltmeisterschaft im Robotersegeln treten unbemannte Segelboote ganz ohne menschliches Eingreifen gegeneinander an. Angefangen von der Berechnung der optimalen Route anhand von Wetterdaten bis hin zur selbstständigen Durchführung von Wende und Halse sind autonome Segelboote durch die Analyse von Sensordaten mittels künstlicher Intelligenz in der Lage, jedes beliebige Ziel anzusegeln. Lediglich die Eingabe der Zielkoordinaten erfolgt durch den Menschen.

Mit Hilfe zweier Lithium- Ionen- Akkus, einer Brennstoffzelle, eines Linux- betriebenen Mini- Rechners, mehrerer Windsensoren sowie 1,5 Quadratmeter Solarzellen an Bord gelang es der "ASV Roboat" bei Windstärke 5 bis 6 (knapp 40 km/h) auch heuer, den Sieg einzufahren und Portugal und die Schweiz auf die Plätze zwei und drei zu verweisen. Die Teilnehmerzahl an der diesjährigen WM hatte sich im Vergleich zum letzen Jahr von vier auf neun Boote mehr als verdoppelt.

Vielfältige Einsatzgebiete für Robotersegelboote

Über mögliche Anwendungsgebiete der Technologie von Roboter- Segelbooten wurde unter anderem auf der wissenschaftlichen Konferenz, die zeitgleich mit der Weltmeisterschaft in Portugal abgehalten wurde, diskutiert. Derartige Technologien könnten beispielsweise für meteorologische Messungen auf den Weltmeeren eingesetzt werden, oder zur Sicherheit im Jachtsport beitragen. Das österreichische Forscherteam arbeitet derzeit zusammen mit einer amerikanischen Universität an einem Projekt zur Erforschung von Walen im Pazifik.

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