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27.07.2017 - 05:45

Österreich bei Flat- TVs und Notebooks Europameister

30.06.2010, 14:06
Wenn schon nicht im Fußball, dann wenigstens bei Flachbild-Fernsehern, Laptops und Netbooks sind wir Österreicher Europameister. In puncto Internetnutzung hinken wir den europäischen Vorreitern jedoch um ein bis zwei Jahre hinterher, wie Ericsson-Experte Christian Untersteiner am Mittwoch bei der Vorstellung der aktuellen ConsumerLab-Studie erläuterte. Im Rahmen der Studie wird seit 1995 das weltweite Nutzerverhalten in Hinblick auf Computer, Internet und Telefonie erfasst.

Bei den technischen Geräten in den Haushalten liegt Österreich im Schnitt – und bei einigen Produkten sogar vor vielen anderen europäischen Ländern. "Bei Flachbild- Fernsehern, Laptops und Netbooks sind die Österreicher Europameister", erklärte Ola Sandberg, Leiter des Ericsson ConsumerLab. Über die Hälfte der Konsumenten hat bereits ein TV- Gerät mit Flachbildschirm (56 Prozent; Europa: 51 Prozent) oder einen Laptop (55 Prozent; Europa: 51 Prozent). Auch bei Netbooks liegen die Österreicher mit neun Prozent vorne (Europa: sieben Prozent).

In der Nachfrage nach Laptops und Netbooks spiegelt sich die starke Verbreitung von mobilem Breitband in Österreich wieder. Das birgt gleichzeitig Herausforderungen für die Betreiber. "Mehr Internet- Usage bedeutet immer auch mehr Datenverkehr. Die Betreiber müssen sich heute schon rüsten, um ihren Kunden in Zukunft die erforderlichen Bandbreiten bieten zu können", ist Sandberg überzeugt.

Laptop- Verbreitung seit 2007 fast verdoppelt

Die Geräte werden immer kleiner und handlicher – und das Internet wandert in die Akten- oder Hosentasche. "Der Laptop wird zum persönlichen Begleiter. Er schafft unterwegs Zugang zu wichtigen Online- Services von Social Networks bis Online- Banking", so Sandberg. Die Laptop- Verbreitung in der Bevölkerung hat sich seit der letzten Befragung 2007 von 29 auf 55 Prozent fast verdoppelt.

Wird der Laptop in erster Linie "geplant" eingesetzt, so ermöglicht das Smartphone den spontanen Zugriff auf das Internet. Ein Viertel der Österreicher plant, sich als nächstes Handy ein Smartphone zuzulegen. Damit wird auch das Datenvolumen weiter ansteigen. Denn wer ein Smartphone hat, setzt es auch für den Webzugang ein: Ein Drittel der Smartphone- User surft bereits täglich im Internet, so die ConsumerLab- Studie von Ericsson.

Forderung nach flächendeckendem Breitband

Über die Hälfte der Österreicher (54 Prozent) ist täglich online (2007: 41 Prozent). Dabei zeigt sich in Österreich wie auch in den meisten anderen Märkten ein klarer Trend: Immer mehr Konsumenten nutzen das Internet für soziale Zwecke und Unterhaltung. Soziale Netzwerke (43 Prozent; 2007: 18 Prozent) und gestreamte Videos (37 Prozent; 2007: 14 Prozent) sind die Anwendungen, deren Gebrauch am schnellsten wächst.

Die Kluft zwischen den Early Adopters und der breiten Masse in Österreich ist jedoch größer als in anderen Teilen Europas. So ist es für fast die Hälfte (47 Prozent) der Early Adopters wichtig, überall Internet- Zugang zu haben, aber nur für 18 Prozent der insgesamt Befragten.

"Der Digital Divide droht die Gesellschaft in zwei Gruppen zu teilen: jene mit Zugang zum Internet und jene, denen dieser verwehrt ist. Dem müssen wir mit aller Kraft entgegenwirken. Damit alle das Internet nutzen können, benötigen wir eine flächendeckende, leistungsstarke Breitband- Infrastruktur", fordert Ericsson- Experte Christian Untersteiner.

Raum für Verbesserungen

Obwohl immer mehr Menschen Breitband- Technologien einsetzten, sei gerade mobiles Internet immer noch Barrieren ausgesetzt: von der Geschwindigkeit über die Netzabdeckung, das Datenvolumen und die Netzkapazität bis zum Preis von Diensten. "Raum für Verbesserungen sehen wir vor allem bei der Qualität, Verfügbarkeit und Schnelligkeit der Dienste", erklärte Sandberg.

Auch zeige sich, dass viele Konsumenten gar nicht in der Lage seien, ein mobiles Breitband- Angebot richtig zu erfassen. "Die Hälfte der Konsumenten kennt die Geschwindigkeit ihres Netzwerks nicht. Sie haben einfach das Gefühl, dass es manchmal zu lange dauert." Hier könnten die Betreiber beispielsweise mit verständlicheren Angeboten und Flatrate- Modellen ansetzen.

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