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25.09.2017 - 05:17
Foto: Screenshot ossiainc.com

Neue Technologie soll Aufladen revolutionieren

11.09.2013, 11:20
Es klingt nach Science-Fiction und soll doch schon 2015 Wirklichkeit werden: Das US-Unternehmen Ossia hat mit "Cota" einen neue Technologie zur kabellosen Übertragung von Strom vorgestellt. Anders als bei bisherigen vergleichbaren Lösungen, soll dies auch über mehrere Meter hinweg und selbst durch Wände hindurch möglich sein, wie Cota-Erfinder Hatem Zeine auf einer Veranstaltung des Branchenportals "TechCrunch" in San Francisco erklärte.

Praktisch im Verborgenen habe Zeine während der letzten zehn Jahre an seiner Technologie gearbeitet, schreibt "Techcrunch" . Ohne großes Aufsehen zu erregen, sei es dem Physiker, der sich schon während seines Studiums für elektromagnetische Wellen begeisterte, sogar gelungen, über drei Millionen Dollar von Investoren zusammenzutragen. 2008 gründete Zeine schließlich sein Unternehmen Ossia , um seine bereits im Jahr zuvor zum Patent angemeldete Technologie voranzutreiben.

Dass diese prinzipiell funktioniert, demonstrierte er jetzt auf einer Veranstaltung des Branchenportals: Über eine Entfernung von rund drei Metern hinweg lud Zeine sein Smartphone mit einem Ladestrom von einem Ampere kabellos auf und erreichte dabei dem Bericht nach einen Wirkungsgrad von etwa zehn Prozent.

Bewusstes Aufladen soll der Vergangenheit angehören

Doch Zeine geht es auch nicht darum, Geräte möglichst schnell aufzuladen, sondern den Prozess des Aufladens an sich zu verändern. Seine Vision: eine Zukunft, in der Geräte gar nicht mehr an die Steckdose müssen und stattdessen konstant "aus der Luft" mit Strom versorgt werden – sei es zu Hause, im Büro oder an öffentlichen Plätzen. Geräte müssten dann nicht mehr bewusst geladen werden und könnten zudem deutlich kleiner ausfallen, da die Notwendigkeit, große Akkus zu verbauen, entfiele.

Erste Sender ab 2015

Bereits 2015 möchte Ossia erste Sender zur kabellosen Stromübertragung auf den Markt bringen. Die Geräte sollen die Größe eines Stand- PCs haben und wohl etwas mehr als 100 Dollar kosten. Übertragen werde der Strom über dieselben Frequenzbereiche, die auch gängige WLAN- und Bluetooth- Hardware nutze, erläuterte der Physiker. Wie bei diesen Funktechnologien sei es auch mit Cota möglich, die Energie um Ecken oder sogar durch Wände hindurch zu leiten. Zeine spricht von Entfernungen von bis zu zehn Metern, über die sich der Strom künftig kabellos übertragen lassen soll.

Sicherheits- und Gesundheitsbedenken

Die erwartungsgemäß hohen Bedenken bezüglich Sicherheit und einer möglichen Gesundheitsgefährdung zerstreut Zeine. Die Risiken und Belastungen seien nicht größer als bei aktuellen WLAN- und Bluetooth- Lösungen. Ob diese tatsächlich ungefährlich sind, darüber streiten Mediziner bekanntlich allerdings noch. Eine Zertifizierung durch die US- Rundfunkregulierungsbehörde FCC stehe jedenfalls kurz bevor.

11.09.2013, 11:20
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