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09.12.2016 - 14:19
Foto: Solid Concepts / Video: YouTube.com

Neue Pistole aus 3D- Drucker feuert 50 Schuss ab

08.11.2013, 10:00
Nach der 3D-gedruckten Plastikpistole Liberator und dem Plastikgewehr Grizzly sorgt nun eine neue Waffe aus dem 3D-Drucker für Schlagzeilen. Dem US-Unternehmen Solid Concepts ist es nämlich gelungen, eine voll funktionstüchtige Pistole aus Metall "auszudrucken". Die Waffe wurde bereits getestet – und feuerte 50 Schuss ab, ohne Schaden zu nehmen. Damit ist sie die erste wirklich funktionstüchtige Feuerwaffe aus einem 3D-Drucker – die Plastikwaffen überstanden bestenfalls wenige Schuss.

Diese ausgedruckte Waffe zerfällt beim Abfeuern nicht wie der Liberator (siehe Infobox) in ihre Einzelteile. Tatsächlich habe man zu Testzwecken bereits 50 Schuss mit der Metallpistole abgegeben, vermeldet das Unternehmen, das sie erfunden hat. Die Pistole habe dabei keinerlei Schaden genommen, berichtet "CNET" .

Metallwaffe ist Machbarkeitsdemonstration

Gefertigt wurde die 3D- Druck- Waffe nicht von den "Defense Distributed"- Waffennarren rund um Liberator- Erfinder Cody Wilson, sondern vom 3D- Druckunternehmen Solid Concepts. Man habe die Waffe primär gedruckt, um zu demonstrieren, dass man mit 3D- Druckern auch funktionstüchtige Metalldinge drucken kann. Warum es gerade eine Waffe sein musste, wird allerdings nicht erklärt.

Die Vorgangsweise hingegen schon. Die Waffe wurde durch Lasersintern  aus Metallpulver gedruckt, heißt es. Insgesamt habe man 33 verschiedene Metallteile ausgedruckt und das Ganze mit einem Kohlefaser- Nylon- Griff ausgestattet. Beim Design habe man sich an einer M1911  orientiert, die den US- Streitkräften zwischen 1911 und 1985 als Standardpistole gedient hat.

Nicht so leicht zu fertigen wie Plastikwaffe

Dass die neue 3D- Druck- Pistole von Terroristen ausgedruckt und für ihre Machenschaften missbraucht wird, ist im aktuellen Fall glücklicherweise unwahrscheinlich. Während die eingangs erwähnten Plastikpistolen nämlich von relativ primitiven 3D- Druckern gefertigt werden können, braucht es für das Lasersintern und den Metalldruck sündhaft teure Spezialdrucker, die sich Kriminelle laut Solid Concepts schlicht und einfach nicht leisten können.

Weil die neue 3D- Druck- Waffe aus Metall gefertigt ist, stellt sie zudem nicht so eine große Gefahr dar wie die bereits bekannte Plastikversion, die von Metalldetektoren nicht erkannt wird und demnach relativ einfach an sensible Orte gebracht werden kann. In Israel etwa haben es Journalisten bei Experimenten zur Entdeckbarkeit der Plastikwaffe sogar bis auf wenige Meter an den Premierminister heran geschafft (siehe Infobox).

08.11.2013, 10:00
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