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03.12.2016 - 03:53
Foto: Mitsubishi

Mitsubishi kündigt erste Laser- TV- Geräte an

14.04.2008, 16:37
Die TV-Sparte des japanischen Konzerns Mitsubishi hat angekündigt, noch im heurigen Herbst das erste HDTV-Gerät auf Basis von Lasertechnologie auf den Markt zu bringen. Wie US-Medien berichten, wird das Produkt unter dem Namen "LaserVue" vertrieben und soll bisher am Markt verfügbare LCD- und Plasma-Geräte deutlich in den Schatten stellen. Erste Prototypen präsentierte Mitsubishi bereits Anfang des Jahres auf der CES in Las Vegas. Die neuen Geräte sollen sich vor allem durch ihren geringen Stromverbrauch sowie hohe Farbwiedergabe und Bildqualität auszeichnen, so Vertreter des Unternehmens auf einer Pressekonferenz in Kalifornien.

Herkömmliche HD- Bildschirme könnten nur etwa 40 Prozent des Farbspektrums anzeigen, das vom menschlichen Auge erfasst werden kann, hieß es von Seiten Mitsubishis. Der Laser- TV hingegen könne doppelt so viele Farben darstellen. Mit über 80 Prozent des Spektrums ermögliche man eine nie zuvor erreichte Farbbrillanz, Klarheit und Farbtiefe. Neben Bildqualität und geringem Verbrauch stellte Mitsubishi noch eine Besonderheit des Laser- TVs heraus. Der Fernseher unterstützt 3D- Bilder und soll laut Mitsubishi ein echtes 3D- Erlebnis für den Zuschauer ermöglichen.

Die Laser- Fernseher sind aufgebaut wie die bekannten Rückprojektionsmodelle. Statt der herkömmlichen Beleuchtung mit Projektionslampen wird ein Feld aus Laser- Dioden als Lichtquelle eingesetzt. Diese erzeugen die Farben Rot, Grün und Blau. Im Vergleich zu LCD- Schirmen benötigen die neuen Geräte nur etwa die Hälfte der Energie, gegenüber Plasmaschirmen sinkt der Verbrauch gar auf ein Drittel.

Offen bleibt die Frage nach dem Preis. Mitsubishi machte diesbezüglich bislang keine Angaben. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Geräte beim Marktstart im High- End- Segment positioniert und dementsprechend teuer sein werden. Analysten prophezeien Laser- TVs in jedem Fall bereits eine große Zukunft. In zwei oder drei Jahren werde jeder Rückprojektionshersteller auf die Lasertechnologie umstellen, ist Matthew Brennesholtz, Analyst bei Insight Media, überzeugt. (pte)

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