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10.12.2016 - 01:39
Foto: thinkstockphotos.de, Lenovo

Lenovo Yoga Tablet 2 mit Windows im Test

08.02.2015, 08:00
Hold, Stand, Tilt oder Hang? Auf welche Art und Weise man Lenovos Yoga Tablet 2 nutzt, bleibt einem ganz selbst überlassen. Auch sonst zeigt sich die neueste Generation der Yoga-Familie flexibel - sei es bei der Wahl der Displaygröße oder des Betriebssystems. krone.at hat die Windows-Variante mit 10,1-Zoll-Display getestet.

Acht oder zehn Zoll, nur WLAN oder auch LTE, Android oder Windows 8.1? Käufer des Lenovo Yoga Tablet 2 haben die Qual der Wahl. Abgesehen von den offensichtlichen Unterschieden bei Größe/Gewicht, Betriebssystem und Farbe (Silber für die Android- Variante, Schwarz für Windows) unterscheiden sich die Modelle jedoch kaum voneinander: Prozessor, Arbeitsspeicher, Displayauflösung, Kameras und Ausstattung sind ident. Die von uns getestete Windows- Variante des Tablets gibt es im Gegensatz zur Android- Ausgabe jedoch nicht mit 16, sondern nur mit 32 Gigabyte internem Speicher. Und: Wer Windows 8.1. auf dem Gerät nutzen möchte, muss etwas tiefer in die Tasche greifen. Doch der Reihe nach.

Zum Halten, Stellen, Legen oder Hängen

Charakteristisch für die neue Yoga- Generation ist abermals das Gehäusedesign, das mit seinem runden Zylinder an der Längsseite, welcher den Akku beherbergt und zugleich für einen guten Griff in der Hand sorgt, an eine umgeschlagene Zeitschrift erinnert und sich daher insbesondere im Hochkant- /Lese- Modus komfortabel halten lässt. Von dieser "Ausbuchtung" einmal abgesehen, präsentiert sich das Yoga Tablet 2  mit lediglich 3,7 Millimetern "Dicke" erstaunlich schlank, und auch seine 619 Gramm (629 g mit LTE) fallen selbst bei längerem Halten nicht unangenehm zur Last.

Vom Lenovo Yoga Tablet 2 Pro mit integriertem Beamer entlehnt wurde der rückseitig vom Zylinder verbaute Standfuß, der sich komplett um 180 Grad nach hinten klappen lässt. Einer kleinen Aussparung im Fuß sei Dank, lässt sich das Gerät so auch an die Wand hängen. Wer das Tablet - etwa zum Filmschauen - ganz klassisch auf einer ebenen Oberfläche abstellen möchte, kann dies freilich ebenfalls tun. Für den Gebrauch unterwegs am Schoß hätten wir uns allerdings gewünscht, dass der Standfuß etwas tiefer ausfällt, um insbesondere bei der Bedienung mittels Touch besser vor ungewolltem Umkippen geschützt zu sein.

Optional mit LTE erhältlich

Unterhalb des Standfußes, hinter einer Abdeckung versteckt, befindet sich der microSD- Schacht, mit dem sich der 32 Gigabyte große interne Speicher um bis zu 64 Gigabyte erweitern lässt; gleich daneben bei der optionalen LTE- Variante der Platz für die SIM- Karte. An der linken Gehäuseseite positioniert sind hingegen die Mikro- USB- Buchse sowie die Lautstärkewippe. Obwohl sehr flach, lässt sich diese dank geriffelter Oberflächenstruktur auch "blind" problemlos bedienen, um die frontseitig angebrachten und überraschend satt klingenden Lautsprecher zu befeuern bzw. zu drosseln.

Kamera gut, aber ungünstig positioniert

Etwas ungünstig positioniert ist dagegen die mit acht Megapixeln auflösende Hauptkamera auf der Rückseite des Tablets. Sie befindet sich am Akku- Zylinder und wird daher zumindest bei Nutzung des Tablets im Querformat leicht durch die eigene Hand verdeckt. An der Qualität der mit ihr aufgenommenen Fotos gibt es hingegen wenigstens bei Tageslicht wenig zu bekritteln. Bei spärlichem Umgebungslicht beginnen die Aufnahmen allerdings schnell zu rauschen, einen Blitz gibt es leider nicht. Auf der Vorderseite verbaut Lenovo erneut eine 1,6- Megapixel- Kamera für Videotelefonate.

Display spiegelt stark

Das 10,1 Zoll große IPS- Display löst wie gehabt mit 1.920 x 1.200 Pixeln auf, lässt sich aber im Vergleich zur Vorgängergeneration geringfügig heller und dunkler einstellen. Ersteres erweist sich bei besonders starker Sonneneinstrahlung als nützlich, Letzteres bei der Nutzung im Dunkeln: Durch die heruntergeregelte Helligkeit werden die Augen geschont. Einziger Kritikpunkt: So schön anzusehen das Display auch ist – es spiegelt sehr stark.

Solide Laufzeit

Unter der Haube verbaut Lenovo Intels Atom- Prozessor Z3745, dessen vier Kerne mit bis zu 1,86 Gigahertz takten. Im Zusammenspiel mit den zwei Gigabyte Arbeitsspeicher sorgt dies unter Windows 8.1 für eine flüssige Bedienung. Allzu rechen- und grafikintensive Anwendungen sollte man dem Yoga Tablet 2 damit jedoch nicht zumuten. Was ihm an Leistung fehlt, macht der Prozessor allerdings durch seinen geringen Strombedarf wieder wett. Im Zusammenspiel mit dem 9.600- mAh- Akku sollen bei Mischnutzung (und reduzierter Bildschirmhelligkeit) über 20 Stunden Laufzeit möglich sein, verspricht Lenovo auf seiner Website . Im reinen Surfbetrieb oder bei Videowiedergabe ist unseren Erfahrungen nach jedoch nach neun bis zehn Stunden Schluss.

Tastatur fehlt es am nötigen Halt

Zur weiteren Ausstattung des Lenovo Yoga Tablet 2 mit Windows gehören Dual- Band- WLAN, Bluetooth 4.0 und - optional - LTE, was sich in einem Aufpreis von 50 Euro niederschlägt. In jedem Fall im Preis enthalten ist eine Bluetooth- Tastatur, die während des Transports zugleich als schützendes Cover dient. Einziger Kritikpunkt: Die zur Befestigung am Tablet verwendeten Magneten sind sehr schwach, sodass die Tastatur bzw. das Tablet leicht verrutscht. Eine stabilere und somit sicherere Verbindung wäre hier wünschenswert gewesen.

Fazit: Mit einem Preis von rund 350 Euro für die WLAN- Version ist das Lenovo Yoga Tablet 2 mit Windows zwar geringfügig teurer als vergleichbare Mitbewerber wie das Asus Transformer Book T100 oder das Acer Aspire Switch 10, bietet ihnen gegenüber jedoch einen doppelt so großen Arbeitsspeicher, eine bessere Bildschirmauflösung sowie die größere Flexibilität in der Nutzung. Auch Verarbeitung, Design, Leistung und Laufzeit stimmen. Als wirklicher Notebook- Ersatz taugt das Lenovo- Gerät aufgrund der lockeren Verbindung zwischen Tastatur und Tablet zumindest auf Reisen jedoch nur bedingt.

08.02.2015, 08:00
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