Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
08.12.2016 - 11:42
Foto: twitter.com/gareth_clear

iPhone- Explosion: Biker hat schwere Verbrennungen

05.08.2016, 09:51

Der britische Mountainbiker Gareth Clear hat bei einer iPhone- Explosion schwere Verbrennungen erlitten. Der Akku ging in Flammen auf, als er bei einer Radtour in Australien mit dem iPhone in der Gesäßtasche vom Mountainbike stürzte. Obwohl er sofort versuchte, das Handy aus der Tasche zu ziehen, brannte es sich durch mehrere Hautschichten. Clear brauchte danach eine Hauttransplantation.

Der in Australien lebende Brite beschreibt den Unfallhergang im Gespräch mit der Zeitung "Mirror" . "Nach drei, vier Sekunden stand ich wieder auf und sah hinter mir Rauch aufsteigen. Es kam mir irgendwie komisch vor. Was dann passierte, kann ich kaum beschreiben."

Er hörte unmittelbar vor dem Brand ein lautes Knacken. Instinktiv habe er versucht, das brennende Handy aus der Hosentasche zu ziehen. Ohne Erfolg: Er zog sich bei dem Versuch Verbrennungen an den Händen zu. Clear geriet in Panik: "Das Lithium im Akku war wie schwarze Lava, die seitlich ausgespien wurde und das Metall fing an, sich zu verformen. Mein Fuß war komplett schwarz."

"Ich war allein und habe geblutet"

Mit einer Wasserflasche gelang es dem Mountainbiker, das Handy notdürftig zu löschen. Das nächste Hospital war allerdings weit entfernt. Er habe sich vor Angst fast in die Hosen gemacht, so Clear. "Ich war allein und habe geblutet. Das schlimmste war der Gestank - wie ein Chemieexperiment in der Schule. Das hat mir Sorgen gemacht - dass die Rückstände oder das Gift in meine Blutbahn geraten."

Zwei Kilometer musste Clear sein Mountainbike schieben, bevor ihm medizinische Hilfe zuteilwurde. Das in Flammen aufgegangene iPhone klemmte er zwischen zwei Holzstücke und nahm es mit in die Notaufnahme. Die Diagnose: Das Handy hatte sich durch zwei Hautschichten gebrannt und eine Hauttransplantation am Oberschenkel notwendig gemacht. Bis sich der Sportler wieder völlig erholt hat, wird es noch Wochen dauern.

Explosionsrisiko gering, aber da

Clear, der sein Martyrium auf Twitter  in verstörenden Bildern dokumentiert hat, befindet sich inzwischen auf dem Weg der Besserung und erholt sich von dem Unfall und der Behandlung. Er ist froh, dass die Sache nicht noch schlimmer ausging. "Ich will den Menschen bewusst machen: Wenn so etwas jemandem im Gesicht oder auf der Haut passiert, ist er fürs Leben gezeichnet." Ihm sei klar, dass die Explosion durch eine Verkettung unglücklicher Zufälle zustande kam, trotzdem habe er in 18 Jahren als Handybesitzer so etwas noch nie erlebt.

Clear hat sich mit seiner Geschichten an Apple gewandt. Der iPhone- Konzern hat angekündigt, den Zwischenfall zu untersuchen. Es ist beileibe nicht die erste Akku- Explosion, die einen iPhone- Nutzer verletzt hat: Das geringe Restrisiko eines Akkubrandes lässt sich mit aktuellen Akkutechnologien nicht ausräumen. Forscher arbeiten jedoch fieberhaft an Stromlieferanten, die nicht explodieren können .

05.08.2016, 09:51
der, krone.at
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Jetzt online spielen!
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2016 krone.at | Impressum