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03.12.2016 - 19:25
Foto: thinkstockphotos.de, Apple

iPhone 7: Absatz angeblich um 25 Prozent gesunken

27.09.2016, 10:10

Kommt ein neues iPhone in den Handel, dauert es in der Regel nicht lang, bis die Apple- Jubelaussendung mit den Rekord- Verkaufszahlen dazu kommt. Beim iPhone 7 ist sie ausgeblieben, Apple hüllt sich in untypisches Schweigen. Jetzt liefert ein Marktforscher einen möglichen Grund für die Funkstille aus Cupertino: Das iPhone 7 ohne Kopfhöreranschluss soll sich um ein Viertel schlechter verkaufen als das Vorgängermodell.

Dabei hatte bereits das iPhone 6S Apples Wachstum gebremst: Der iPhone- 7-Vorgänger ging im letzten Quartal um 15 Prozent seltener über die Ladentheken dieser Welt , die Zahl der verkauften Geräte sank auf immer noch stattliche 40,4 Millionen.

Doch die Zeiten, in denen sich das iPhone quasi von selbst verkauft hat, sind offensichtlich vorbei. Das knabbert auch an Apples Gewinnen, die von keinem anderen Produkt so stark abhängen wie dem iPhone.

Video: Apple

Wie das Wirtschaftsmagazin "Business Insider"  berichtet, scheint sich dieser Trend nun fortzusetzen. Sie berichtet unter Berufung auf den deutschen Marktforscher GfK, dass sich das neue iPhone 7 nochmals um 25 Prozent schlechter verkaufen soll als das iPhone 6S.

Weniger Absatz, weniger Chip- Bestellungen: Aktie sinkt

Als die eigentlich nicht zur Veröffentlichung gedachten Zahlen des Marktforschers bekannt wurden, hatte dies direkte Auswirkungen auf die Apple- Aktie. Sie sank um rund 1,7 Prozent. Befeuert werden die Gerüchte, das neue iPhone verkaufe sich schlecht, auch von Quellen aus Asien.

Dort berichtet das IT- Branchenportal "Digitimes" , dass Apple seine Chip- Bestellungen bei Zulieferern um 20 Prozent reduziert habe. Auch das spricht dafür, dass sich das iPhone 7 nicht so gut wie erhofft verkauft. Das nachlassende Interesse am iPhone dürfte dabei zumindest zum Teil selbstverschuldet sein.

Fehlende Kopfhörerklinke vergrämt viele Nutzer

Das iPhone 7 erfreut die User zwar mit seinem wasserfesten Gehäuse, gleichzeitig verlangt es ihnen aber auch Kompromisse ab: Mit dem Verzicht auf die klassische Kopfhörerklinke hat Apple viele User vergrämt, in puncto Design hebt sich das iPhone 7 nur unwesentlich vom Vorgänger ab und die Doppelkamera des iPhone 7 Plus soll ihr volles Potenzial erst mit einem künftigen Update entfalten.

Mehr dazu in unserem großen krone.at- Testbericht zum iPhone 7:

27.09.2016, 10:10
der, krone.at
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