Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
07.12.2016 - 10:49
Foto: EPA

Intel und Qualcomm sollen Sharp unter die Arme greifen

14.11.2012, 12:59
Der schwer angeschlagene japanische Elektronikhersteller Sharp hat offenbar Investoren gefunden, die ihm wieder auf die Beine helfen sollen. Die US-Konzerne Intel und Qualcomm seien bereit, 378 Millionen Dollar (297,73 Millionen Euro) in den mit Finanznöten kämpfenden japanischen Konzern zu stecken, sagten zwei Insider am Mittwoch. Die Sharp-Aktie schloss nach den Berichten mehr als sieben Prozent im Plus.

Sharp steht derzeit angesichts tiefroter Zahlen massiv unter Druck. Für das noch bis Ende März laufende Geschäftsjahr kündigte der Flachbild- TV- Pionier den zweiten riesigen Rekordverlust in Folge an. Das Minus dürfte 450 Milliarden Yen erreichen. Schon im Jahr davor hatte der Elektronikkonzern gut 376 Milliarden Yen verloren.

Im kommenden Jahr werden hohe Verbindlichkeiten fällig, Verhandlungen über einen Einstieg des Apple- Auftragsfertigers Foxconn stecken seit Monaten in der Sackgasse. Die Taiwanesen sind vor allem daran interessiert, sich Zugriff auf Sharps Know- how bei Flachbildschirmen zu sichern, um die eigene Position als führender Apple- Zulieferer zu verteidigen.

Zudem musste Sharp eingestehen, dass die desolate Finanzlage Zweifel am Fortbestand des Unternehmens aufwirft. Die Banken griffen Sharp bereits mit kurzfristigen Krediten über umgerechnet 3,6 Milliarden Euro unter die Arme. Für das kommenden April beginnende Geschäftsjahr verspricht der Konzern aber wieder deutliche Gewinne. Dazu soll ein radikaler Sparkurs mit Massenentlassungen, Geschäftsverkäufen und Fabrikschließungen beitragen.

Der Deal mit Intel könne Sharp 30 bis 40 Milliarden Yen (bis zu 395 Millionen Euro) einbringen, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Dienstag unter Berufung auf informierte Personen. Die Gespräche seien schon weit fortgeschritten. Intel und Qualcomm äußerten sich zunächst nicht. Entscheidungen über Investitionen von anderen Firmen sind einer Sharp- Sprecherin zufolge noch nicht getroffen worden.

14.11.2012, 12:59
AG/red
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Jetzt online spielen!
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2016 krone.at | Impressum