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08.12.2016 - 09:46
Foto: flickr.com/huangjiahui

Intel muss Käufer des Pentium 4 entschädigen

03.11.2014, 10:03
Der IT-Riese Intel muss wegen angeblich manipulierter Benchmark-Leistungstests seines bereits vor 14 Jahren erschienenen Prozessors Pentium 4 Schadensersatz leisten. Bei einer Sammelklage in den USA soll der Prozessorgigant jedem Käufer der besagten CPU 15 US-Dollar erstatten und zusätzlich vier Millionen US-Dollar an Bildungsprojekte spenden.

Auf einer eigens eingerichteten Website  rufen die Initiatoren US- amerikanische Pentium- 4-Besitzer auf, sich der Klage anzuschließen und ihre 15 US- Dollar Schadensersatz einzufordern. An der Sammelklage dürfen alle Käufer eines Pentium- 4-Rechners teilnehmen, die das Gerät zwischen 20. November 2000 und 30. Juni 2002 gekauft haben. Einen Kaufbeleg brauche es dazu nicht, berichtet das IT- Portal "The Verge" .

Benchmark- Betrug wegen AMD- Konkurrenz?

Als der Pentium 4 vor 14 Jahren noch brandneu war, tobte am Prozessormarkt eine recht ausgeglichene Performance- Schlacht zwischen Intel mit seinem Pentium 4 und dem mittlerweile deutlich abgeschlagenen Konkurrenten AMD mit seinem Athlon. Die Kläger geben an, Intel habe zu jener Zeit Benchmark- Leistungstests manipuliert, um im Direktvergleich mit dem Konkurrenten besser dazustehen.

Ein solches Vorgehen ist nicht unüblich. Heute ist am Smartphone- Markt ein ganz ähnliches Schauspiel zu beobachten . Die Smartphone- Hersteller passen ihre Geräte so an, dass erkannt wird, wenn ein Programm zur Leistungsmessung ausgeführt wird. Ist das der Fall, wird in vielen aktuellen Smartphone- Flaggschiffen der Prozessortakt erhöht, um einen Abstand zur Konkurrenz herauszuholen. In der Vergangenheit wurden Benchmark- Schummeleien unter anderem bei Samsung, Asus, HTC und LG beobachtet.

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