Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
06.12.2016 - 17:38
Foto: thinkstockphotos.de

Hälfte der Jobs in Europa durch Technik ersetzbar

23.07.2014, 13:58
Im Laufe der kommenden 20 Jahre könnten 54,1 Prozent der Jobs in Österreich durch Computer oder Roboter ersetzt werden. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Brüsseler Thinktanks Bruegel. Österreich liege damit sogar über dem Schnitt in Nordeuropa.

Basierend auf den Daten einer Studie  aus dem Jahr 2013 über die Wahrscheinlichkeiten einer Automatisierung in bestimmten Berufszweigen geht Jeremy Bowles von der Brüsseler Denkschmiede Bruegel davon aus, dass binnen der nächsten zwanzig Jahre zwischen 40 und über 60 Prozent der Arbeitsplätze in Europa dem technologischen Fortschritt zum Opfer fallen. Zurückzuführen sei dies vor allem auf Neuerungen im Bereich des maschinellen Lernens, der künstlichen Intelligenz sowie der Robotik.

Betroffen von der zunehmenden Computerisierung sollen Bowles zufolge vor allem Stellen im Niedriglohnsektor sein. Die meisten Jobs könnten demnach in Rumänien von der Technik übernommen werden, dort wären 61,9 Prozent gefährdet. In Frankreich seien es 49,5 Prozent, in Großbritannien 47,2 Prozent und in Deutschland 51,1 Prozent.

Politik gefordert

Der technologische Wandel und seine Auswirkungen auf die Arbeitswelt dürften sich in den kommenden Jahren zu einer Hauptsorge der Politik entwickeln, so Bowles. "Was die Schätzungen für die Politik bedeuten, ist klar: Wenn wir glauben, dass Technologien künftig in der Lage sein werden, traditionelle Hürden bei der Erledigung nicht routinemäßiger, kognitiver Aufgaben zu überwinden, dann müssen wir die nächste Generation von Arbeitnehmern mit Fähigkeiten ausstatten, die von der Technologie profitieren, anstatt von ihr bedroht zu werden."

Solche Fähigkeiten seien wahrscheinlich soziale und kreative Intelligenz, schreibt  Bowles. Voraussetzung, um den Herausforderungen durch Computerisierung zu begegnen, seien daher sicherlich entsprechende Veränderungen in der Bildungspolitik, führt der Experte weiter aus.

23.07.2014, 13:58
AG/red
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Jetzt online spielen!
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2016 krone.at | Impressum