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30.03.2017 - 01:31
Foto: b2c.ifa-berlin.de, Hersteller, krone.at-Grafik

Gute Unterhaltung mit den Technik- Trends der IFA

29.08.2012, 14:44
Immer größere Fernsehbildschirme mit gestochen scharfen Bildern und brillanten Farben, 3D mit und ohne Brillen, flache und leistungsstarke Ultrabooks oder die Vernetzung von immer mehr Gerätearten sind nur ein paar der Themen, die auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin ab Freitag im Mittelpunkt stehen. Auf welche Produkte und Trends wir uns freuen dürfen, erfährst du hier.

Ultrahochauflösende Fernseher

Nachdem HD- Qualität mittlerweile auf den meisten Bildschirmen zum Alltag gehört, soll in diesem Jahr das Trendthema "4K" mit Auflösungen von bis zu 4.096 x 2.160 Bildpunkten die Zuschauer mit gestochen scharfen Bildern zum Staunen bringen.

Zum einen bietet sich die gegenüber Full- HD vierfache Auflösung für Projektionen und Großbildschirme an. Zum anderen sind 4K- Panels für die Wiedergabe von stereoskopischen Filmen interessant. Denn im Vergleich zu herkömmlichen Full- HD- Schirmen bieten sie die doppelte Zeilenzahl und erlauben so den Bau von 3D- Fernsehern, die selbst mit passiven Brillen die volle HD- Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln zeigen.

Auch wenn in naher Zukunft keine 4K- Inhalte über Fernsehkanäle ausgestrahlt werden, soll die neue Technik einen Beitrag zur weiteren Verbesserung der Bildqualität leisten – vor allem bei sehr großen Bildschirmformaten, wie LG bereits im Vorfeld der IFA mit seinem 84 Zoll großen UD 3D TV - das UD steht für Ultra Definition - demonstrierte (siehe Infobox).

OLEDs und transparente Displays

Ein weiterer Trend bei den Flachbildschirmen zeichnet sich mit dem Einsatz von organischen Leuchtdioden, den sogenannten OLEDs ab. Diese kommen ohne zusätzliche Lichtquellen aus, weshalb sie im Vergleich zu herkömmlichen Flüssigkristallbildschirmen einen sehr hohen Kontrast erzielen. Während LCD- Zellen nur als farbige Filter wirken, emittieren OLED- Pixel farbiges Licht, was eine besonders eindrucksvolle Farbdarstellung verspricht.

OLED- Schirme sind zudem sehr dünn und passen deshalb besonders gut zu Geräten mit extrem flachen Bauformen. So wurden sie bisher vor allem in Handys, Smartphones und Tablet- PCs verbaut. Auch kleinere OLED- Fernsehbildschirme gibt es schon seit einigen Jahren. In diesem Jahr nun werden die ersten großen OLED- Bildschirme mit einer Bildschirmdiagonale von 55 Zoll auf den Markt kommen. Mit Preisen von mehreren Tausend Euro sind sie aber vorerst nichts für die breite Masse.

Letzteres gilt auch für neue 3D- Fernseher, die dreidimensionale Bilder immer besser auch ohne Brille darstellen können, sowie transparente Displays, mit denen etwa Samsung eine neue Ära digitaler Werbeflächen für den Einzelhandel einläuten möchte. Die durchsichtigen Bildschirme sollen neue Arten von Schaukästen und Vitrinen ermöglichen und so "Kunden auf ihrer Shoppingtour in eindrucksvolle Erlebniswelten" entführen.

Bedienfreundlichkeit

Ein weiterer wichtiger Trend in diesem Jahr sind neue Bedienkonzepte. Viele Fernseher lassen sich heute schon mit Tablets oder Smartphones steuern und ersetzen so die Fernbedienung. Nun kommen die ersten Geräte – vor allem Fernseher – auf den Markt, die auf Sprache und Gesten reagieren. Vorreiter ist hier etwa LG mit seiner "Magic Remote"- Fernbedienung. Profitieren von den verbesserten Hard- und Softwarelösungen, die den Zugriff auf Inhalte und Dienste vereinfachen, sollen vor allem Smart- TVs, deren Bedienung vielen Nutzern noch sehr komplex erscheint.

Immer smarter

Die Verschmelzung von Fernsehen und Internet, seit drei Jahren ein wachsender Markttrend, wird in den kommenden Jahren schließlich weiter an Bedeutung gewinnen. So startet etwa Google zusammen mit Sony als Hardwarepartner ab September einen neuen Versuch, seinen Dienst Google TV über eine Set- Top- Box der Japaner in die Wohnzimmer zu bringen (siehe Infobox). Die erfolgreiche Verknüpfung von Endgeräten mit den entsprechenden Inhalten sowie branchenübergreifende Kooperationen zwischen Unternehmen der Hardware- und der Inhalte- Lieferanten werden künftig den geschäftlichen Erfolg maßgeblich bestimmen.

So haben einige Hersteller zum Beispiel bereits Entwicklergemeinden für TV- Apps ins Leben gerufen, um die Kreativität der IT- Szene zu bündeln und das Angebot an kleinen Anwendungen für den großen Bildschirm rasch zu verbreitern. Manche Smart- TV- Modelle bieten neben den Apps auch zusätzliche Browser an, mit denen man wie am PC im Internet surfen kann. Spezielle Bedien- Apps mit virtuellen Tastaturen auf Smartphones oder Tablets, die mit dem Fernseher über das drahtlose Heimnetz verbunden sind, sollen dabei in Zukunft vermehrt die Navigation durch solche Bildschirmseiten erleichtern.

Zweiter Zusatz- Bildschirm für den Schoß

Der sogenannte "Second Screen" gewinnt in diesem Zusammenhang zunehmend an Bedeutung, stellen Smart- TV- Geräte, die auch das Internet als Unterhaltungsquelle nutzen und via WLAN auch gleich noch Kontakte zu Festplatten und Computern aufnehmen, um dort automatisch Fotos, Musik und Bilder zu finden und zur Wiedergabe anzubieten, doch eine neue Herausforderung an die Ergonomie dar. Sich nur mit ein paar Cursor- Tasten der Fernbedienung durch das Internet zu klicken, erfordert schließlich viel Geduld.

Abhilfe sollen künftig vermehrt Tablets und Smartphones bieten: Sie werden sich in den nächsten Jahren immer mehr zu universellen Navigatoren durch Medienangebote und Funktionen entwickeln. Das Zusammenspiel von großem Bildschirm vor dem Fernsehsessel und drahtlos vernetztem Mini- Schirm auf dem Schoß zählt daher zu den besonders spannenden Trends der IFA 2012.

Totale Vernetzung

Die Anwendungsszenarien sind vielfältig: So lassen sich etwa Aufnahmen von einer WLAN- fähigen Digitalkamera wie der neuen Nikon Coolpix S800c drahtlos auf ein Tablet übertragen, um dann von dort mit einem Wisch in Richtung Fernseher auf diesem als Diashow angezeigt zu werden. Wie das aussieht, macht unter anderem Apple mit seiner Technologie Air Play bereits vor. Einen vergleichbaren Dienst möchte auch Microsoft noch heuer mit seiner Funktion SmartGlass bieten: Diese soll neben der hauseigenen Konsole Xbox 360 plattformübergreifend Tablets und Smartphones miteinander verbinden, um Zuseher während des Fernschauens auf dem Smartphone etwa mit zusätzlichen Infos zu den Schauspielern zu versorgen.

Der Trend zur vernetzten Mediennutzung hat längst aber auch die HiFi- Welt erfasst: Unzählige Musikkomponenten und Surround- Anlagen lassen sich mittlerweile drahtlos oder drahtgebunden mit dem Heimnetz verbinden, um zentrale Mediensammlungen für die Wiedergabe abzurufen. Smartphones eignen sich in solchen Anwendungsszenarien als komfortable Fernbedienungen, die mit speziellen Apps zum Manövrieren durch die Musikschätze einladen oder via Bluetooth gleich selbst die nötige Musik auf mobile Lautsprecher wie etwa die neue UE Boombox von Logitech streamen.

Auch das Radio hat in der modernen häuslichen Medien- Infrastruktur seinen festen Platz: Audio- Geräte mit Verbindungen ins drahtlose Netzwerk können zumeist auch mit dem Internet Kontakt aufnehmen, um dort ein gigantisches Angebot an einheimischen und internationalen Internet- Radiostationen abzurufen. So entwickelt sich das Web derzeit zu einem der wichtigsten digitalen Verbreitungswege für den Hörfunk.

Ultrabooks und All- in- one- PCs

Zu guter Letzt sind auf der diesjährigen IFA die besonders flachen, schnellen und ausdauernden Ultrabooks Trend. Mit nur ein bis zwei Kilogramm Gewicht bieten sie den vollen Leistungsumfang herkömmlicher Notebooks. Bei einigen Modellen, sogenannten Convertibles, kann der Nutzer sogar selbst entscheiden, ob er seinen mobilen Rechner lieber als Notebook oder als Tablet bedient.

Wichtige Impulse erhofft man sich in diesem Bereich vor allem durch Microsoft und dessen Ende Oktober erscheinendes Windows 8. Das Betriebssystem ist erstmals auch für die Nutzung von Touchscreens ausgelegt und soll dadurch die Desktop- mit der Tablet- Welt vereinen. Neben Microsoft, das sich mit seinen Surface- Tablets selbst unter die Hardware- Hersteller wagt, haben bereits Unternehmen wie HP, Acer, Lenovo oder Dell entsprechende Windows- 8-Geräte vorgestellt.

Der Desktop bleibt den Arbeitsplätzen aber weiterhin erhalten, wenngleich sich sein Aussehen mitunter wandelt. Stark im Kommen sind nämlich die sogenannten All- in- one- PCs, bei denen die gesamte Hardware platzsparend im Bildschirm untergebracht ist. Neben Acer und seinem Aspire 5600U präsentiert etwa auch Samsung mit seinen neuen All- in- one- PCs der Serie 7 und Serie 5 entsprechende Geräte auf der IFA.

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