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10.12.2016 - 18:24
Foto: Screenshot, Vimeo.com / Video: Vimeo.com

Forscher erfindet "LED- Eiswürfel" gegen Komasaufen

10.01.2013, 10:44
Nach einer durchzechten Nacht hat MIT-Wissenschaftler Dhairya Dand einen Entschluss gefasst: Er wollte ein Gerät entwickeln, das ihn künftig vor solchen Exzessen schützt. Das Ergebnis: Der umtriebige Forscher hat LED-Eiswürfel erfunden, die zur Umgebungsmusik pulsieren, bei zu schnellem Trinken die Farbe wechseln und in Extremfällen, wenn selbst rot blinkende LED-Eiswürfel die Eskalation nicht mehr abwenden können, mithilfe des Smartphones eine Warn-SMS an Freunde verschicken.

Die LED- Eiswürfel des Dhairya Dand bestehen aus einer kleinen Knopfzellenbatterie, einem Mikrocontroller des Typs ATiny und einem Infrarot- Modul, berichtet der Blog "The Next Web" . Die drei Bauteile hat Dand in einen Würfel aus durchsichtiger Gelatine integriert und nutzt sie seither bei Partys als intelligente LED- Eiswürfel.

Der Mikrocontroller ist imstande, die Anzahl der Trinkvorgänge zu protokollieren und bei einer zu schnellen Trinkgeschwindigkeit Alarm zu schlagen. Solange Dand langsam trinkt, pulsieren seine Eiswürfel grün zur Musik. Beschleunigt er seinen Alkoholkonsum, ändern die Eiswürfel ihre Farbe in Orange. Und trinkt er exzessiv und viel zu schnell, beginnen die Eiswürfel, rot zu blinken.

Highlight: Eiswürfel alarmieren bei Exzessen Freunde

Doch das wirkliche Highlight von Dands Erfindung ist das integrierte Infrarot- Modul. Das kommt dann zum Einsatz, wenn selbst die letzte Warnung in Form rot blinkender Eiswürfel den User nicht zum Verlangsamen seiner Trinkgeschwindigkeit bewegt. Über Infrarot senden die Eiswürfel dann nämlich den Befehl an Dands Smartphone, seine Freunde per SMS über den Alkoholexzess ihres Kameraden zu informieren.

Die Erfindung ist Resultat eines alkoholbedingten Filmrisses, den Dand sich bei einer Party zugezogen hat. Nachdem er drei Getränke viel zu schnell getrunken hatte, stieg ihm der Alkohol zu Kopf und verursachte eine siebenstündige Gedächtnislücke. Dand wachte am nächsten Morgen im Krankenhaus auf – verkatert und mit dem Entschluss, solche Abstürze künftig mit technischer Hilfe zu vereiteln.

10.01.2013, 10:44
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