Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
08.12.2016 - 11:42
Foto: dpa/Christof Kerkmann

EU- Kartellwächter nehmen Android ins Visier

15.04.2016, 11:28

Google ist offenbar nicht genug: Nachdem die EU- Kommission aktuell bereits gegen den Internetkonzern wegen eines möglichen Missbrauchs seiner Marktmacht bei der Online- Suche ermittelt, soll das Verfahren nun auch auf das weltweit dominierende Smartphone- System Android ausgeweitet werden.

Die EU- Behörde habe Google- Kritikern eine Frist von 24 Stunden gestellt, um eventuelle Geschäftsgeheimnisse aus ihren Stellungnahmen zur Wettbewerbslage in dem Markt zu entfernen, berichtete der Finanzdienst Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen.

Nach Informationen der "Financial Times" aus dem Umfeld der Kommission könnte Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager die Vorwürfe gegen Google im Zusammenhang mit Android bereits am kommenden Mittwoch öffentlich machen. Ein Sprecher der EU- Kommission wollte am Freitag nicht zu den Berichten Stellung nehmen, weil es um laufende Ermittlungen gehe.

Marktmacht missbraucht?

Die Kommission hatte erste Ermittlungen zur Wettbewerbssituation bei Android vor einem Jahr eingeleitet. Mehrere Unternehmen werfen Google vor, eine marktbeherrschende Position zu missbrauchen, indem der Konzern eigene Dienste prominent auf den Geräten platziere. Android hat laut Analysten einen Marktanteil von über 80 Prozent bei den weltweit verkauften Smartphones.

In Europa werden die weitaus meisten Android- Geräte mit vorinstallierten Google- Diensten verkauft. Das Betriebssystem ist offen und kostenlos, wird aber bei Google entwickelt. Wenn ein Hersteller Google- Dienste auf seinen Android- Geräten anbieten will, muss er eine Lizenzvereinbarung mit dem Konzern abschließen.

Google weist Vorwürfe zurück

Die EU- Kommission ging in ihrem Wettbewerbsverfahren gegen Google bisher vor allem gegen die Situation bei der Shopping- Suche vor. Hier wird dem Konzern vorgeworfen, Suchergebnisse von Wettbewerbern zugunsten eigener Dienste zu benachteiligen. Google weist die Vorwürfe zurück.

15.04.2016, 11:28
AG/red
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Jetzt online spielen!
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2016 krone.at | Impressum