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EU fordert Maßnahmen gegen zu laute MP3- Player

28.09.2009, 12:42
Die EU-Kommission drängt die Hersteller von MP3-Playern zu neuen Sicherheitsstandards, um die Gefahr von Hörschäden durch zu lautes Musikhören zu begrenzen. Die EU-Kommission schreibe der Industrie zwar keine Lösung vor, fordere sie aber auf, innerhalb der nächsten 24 Monate eine solche zu entwickeln, sagte Verbraucherschutzkommissarin Meglena Kuneva am Montag in Brüssel. Denkbar seien entsprechende Voreinstellungen an den Geräten oder Warnhinweise am Display, auf dem Player oder der Verpackung.

Die EU- Kommission sei insbesondere um die Gesundheit junger Europäer besorgt. So habe eine Studie des zuständigen wissenschaftlichen Ausschusses gezeigt, dass fünf bis zehn Prozent der Walkman- Benutzer permanenten Hörverlust riskierten, wenn sie täglich über eine Stunde lang laute Musik hörten. Trotzdem sollen die Verbraucher auch in Zukunft die Möglichkeit haben, sich über die empfohlenen Standards hinwegzusetzen, unterstrich Kuneva.

Bridget Cosgrave, die Generaldirektorin von "Digitaleurope", dem europäischen Dachverband der Verbraucherelektronik- und IT- Industrie, sicherte Kuneva die Unterstützung der Industrie zu. "Digitaleurope" wolle "angemessene Lösungen anbieten". Beispielsweise könnten künftig bestimmte Signale über die Player- Displays ausgesendet oder die Lautstärke bei den Voreinstellungen einheitlich angepasst werden. Die Vorgaben müssten allerings global abgestimmt werden. Auch die Industrievertreterin sprach sich für die Wahlfreiheit der Verbraucher aus.

In Europa gibt es derzeit keine einheitliche Obergrenze für die Lautstärke von Music- Playern. Die Werte schwankten laut Kuneva zwischen 80 und 115 Dezibel. Abhängig vom jeweiligen Kopfhörer- Typ könnten dazu sieben bis neun weitere Dezibel dazukommen. "80 Dezibel ist die maximal sichere Lautstärke. 120 Dezibel entspricht dem Start eines Flugzeugs", erläuterte die EU- Kommissarin.

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