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04.12.2016 - 02:30
Foto: AP

Cook: iPhone- Entsperrung "schlecht für die USA"

25.02.2016, 08:07

Apple will trotz des Drucks durch US- Bundespolizei und Justiz das iPhone des Angreifers von San Bernardino nicht entsperren. In einem Interview mit dem Sender "ABC News" am Mittwoch verteidigte Apple- Chef Tim Cook die Entscheidung des Technologiekonzerns, die US- Behörden nicht bei der Entschlüsselung von iPhones zu unterstützen. Den Forderungen nachzugeben, wäre "schlecht für die USA". In dem Streit wolle er nun Präsident Barack Obama einschalten.

Cook sei sogar bereit, den Fall vor dem obersten Bundesgericht auszutragen. Der kalifornische Konzern beruft sich dabei unter anderem auf den Schutz der Privatsphäre von Smartphone- Nutzern. Unterstützt wird Apple von Facebook- Chef Mark Zuckerberg und Firmen wie Google, Yahoo, Mozilla und Twitter.

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CIA stellt sich hinter FBI

Gegenwind bekommt Apple dagegen neben dem FBI auch von der CIA. Der Chef des US- Geheimdienstes, John Brennan, stellte sich in dem Streit am Mittwoch hinter die Bundespolizei. Das FBI sei "eindeutig im Recht", wenn es im Zuge von Ermittlungen erfahren wolle, was in dem Smartphone stecke, sagte Brennan dem US- Radiosender NPR. Es dürfe "keinen Ort" geben, "wo Terroristen oder Kriminelle oder Leute, die das Gesetz brechen wollen, vollkommen straffrei" ausgingen.

Entsperrung für 15 Geräte beantragt

Der Streit zwischen dem US- Justizministerium und Apple über die Entsperrung des iPhones hat mittlerweile - nicht nur in politischer Hinsicht - größere Ausmaße als bisher bekannt. Aus Behördenunterlagen geht hervor, dass sich das Justizministerium in den vergangenen vier Monaten landesweit bei Gerichten um eine Umgehung der Schutzmechanismen von 15 Geräten bemüht hat. Bisher war nur bekannt, dass es sich mit Apple um das Smartphone eines der Angreifer von San Bernardino streitet.

In dem bisher bekannten Fall will das Justizministerium Apple per Gerichtsurteil zwingen lassen, das iPhone des Angreifers von San Bernardino für die Ermittler zu knacken. Apple wehrt sich dagegen und spricht von einem gefährlichen Präzedenzfall.

25.02.2016, 08:07
AG/red
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