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05.12.2016 - 15:49
Foto: Philips, krone.at-Grafik / Video: YouTube.com

Conchita überlebensgroß: Philips Screeneo im Test

17.05.2014, 09:00
Conchita Wurst in Überlebensgröße – wer das auf einem Fernseher erleben möchte, muss schon sehr, sehr tief in die Tasche greifen und zugleich über den nötigen Raum verfügen. Günstiger und auch platzsparender geht es mit einem Kurzdistanzbeamer wie dem Philips Screeneo, wie krone.at während des Eurovision Song Contests live erleben konnte.

Ein großes Bild – für Cineasten und Gamer gibt es wohl nichts Schöneres. Wer sich den Traum vom eigenen Heimkino verwirklichen möchte, kommt allerdings um einen Beamer nicht herum. Diese sind zwar mittlerweile so günstig wie noch nie, die Installation in den eigenen vier Wänden setzt allerdings nach wie vor ein gewisses Maß an Vorbereitung voraus: Halterungen müssen - zumeist an der Decke – angebracht und Kabel verlegt werden.

Test des Screeneo in den eigenen vier Wänden mit einer überlebensgroßen Conchita Wurst
Foto: Sebastian Räuchle

Selbst wer sich einen der platzsparenden Kurzdistanzbeamer gönnt und sich damit viel von der lästigen Kabelverlegerei spart, steht vor der Herausforderung, sämtliche Zuspieler wie Blu- ray- oder DVD- Player, Spielkonsolen und das Surround- System für den nötigen akustischen Wumms im Wohnzimmer anzuschließen. Und gerade hier hapert es bei vielen Geräten: Sie sind zumeist rein passive Abspielgeräte, denen es an vielfältigen Anschlussmöglichkeiten mangelt.

Anschlussmöglichkeiten ohne Ende

Der Philips Screeneo , auf den wir bereits Ende März einen ersten kurzen Blick werfen konnten (siehe Infobox), entpuppt sich in dieser Hinsicht als erfreuliche Ausnahme und bringt von Haus aus bereits eine Vielzahl an Anschlüssen und Features für den Heimkinoabend mit. Dazu gehören jeweils drei HDMI- und USB- Anschlüsse, ein VGA- und ein Composite- Eingang, ein analoger und ein digitaler Audioausgang sowie einer für Kopfhörer, ein SD- Speicherkartenslot sowie ein Antennenanschluss für DVB- T-Receiver.

Großes Kino zum Mitnehmen

Eine - auch im Test verwendete - kleine ausziehbare Antenne vorausgesetzt, lässt sich der Screeneo damit im Handumdrehen in einen mobilen Riesenfernseher verwandeln. Den dafür benötigten Tragegriff bringt das Gerät praktischerweise gleich mit. Der Beamer kann allerdings noch mehr. Dank Bluetooth- , DLNA- und Miracast- Unterstützung wandern Inhalte drahtlos vom Smartphone oder Tablet auf den Screeno und von dort an die Wand oder auch in die Ohren: Zwei Lautsprecher sowie ein Subwoofer mit einer Gesamtleistung von 26 Watt sind im Gerät verbaut und machen den Beamer damit bei Bedarf vollkommen unabhängig von jedem weiteren Klangerzeuger.

Auch als Monitor- Ersatz oder Android- Spielkonsole nutzbar

Last, but not least verfügt der Screeneo nebst einer Ethernet- Buchse für stationäres Internet auch über integriertes Dualband- WLAN (802.11 b/g/n). Im Zusammenspiel mit Googles Android, welches in der Version 4.2 als Betriebssystem fungiert, taugt er damit auch als übergroßer Monitor zum Surfen durchs Web oder zur Android- Spielkonsole – entsprechende Eingabegeräte wie Tastaturen oder Controller müssen lediglich per Bluetooth mit dem Gerät gekoppelt werden.

Einziges Manko: Ein direkter Zugriff auf Googles PlayStore ist aktuell noch nicht möglich, Anwendungen lassen sich jedoch indirekt im APK- Format auf dem vier Gigabyte großen internen Speicher des Beamers installieren. Dessen ungeachtet trägt die Android- Oberfläche jedoch zur einfachen Bedienbarkeit des Gerätes bei.

Viel Bild für wenig Platz

Dass Letztere beim Screeneo großgeschrieben wird, macht sich auch an anderer Stelle bemerkbar: Als Kurzdistanzbeamer gibt sich das rund fünf Kilogramm schwere Gerät genügsam und bedarf nur weniger Zentimeter Abstand zur (Lein- )Wand. Bei nur zehn Zentimetern Projektionsabstand übertrifft die Bildschirmdiagonale mit 50 Zoll (127 cm) bereits jene durchschnittlicher Fernseher, bei 44 Zentimetern Abstand wächst das Bild auf 100 Zoll oder 2,54 Meter.

Größe kompensiert Auflösung

Dass das Bild dabei nur mit 1.280 x 800 Pixeln und somit lediglich HD statt Full- HD auflöst, ist schade, lässt sich angesichts der schieren Bildgröße und des damit einhergehenden Erlebnisses aber leicht verschmerzen. Ereignisse wie der Eurovision Song Contest, Champions- League- Spiele oder auch ein Spiel wie "Call of Duty: Ghosts" kommen "in groß" einfach besser als auf dem zwar höher auflösenden, aber kleineren Flachbildfernseher. Leise ist der Screeneo außerdem: Laut Herstellerangabe beträgt der Geräuschpegel lediglich 25 Dezibel. Und ach ja: 3D beherrscht der portable Beamer ebenfalls.

Nur im Dunkeln und an trüben Tagen zu empfehlen

Was die Strahlkraft anbelangt, ist der gute alte Fernseher aber nach wie vor im Vorteil, vor allem am Tag. In der Nacht bzw. am Abend, aber auch an trüben Regentagen lieferte die LED des Screeneo in der Testumgebung – einem lichtdurchfluteten und mittels Jalousie nur geringfügig verdunkelbaren, weiß gestrichenen Wohnzimmer – allerdings ein überraschend leuchtstarkes Bild. Ohne Verwendung einer speziellen Leinwand wohlgemerkt, die das Licht in der Regel besser reflektiert als die nackte Wand. Wer den Screeneo allerdings auch tagsüber nutzen möchte, sollte über entsprechende Möglichkeiten zur Verdunklung (Vorhang, Rollladen) verfügen, da das Bild andernfalls nur mehr recht blass über die Wand flimmert.

Wartungsfreie LED

Klassische Lampenprojektoren bringen zwar in der Regel mehr Lumen an die Wand, sind dafür im Gegensatz zur beim Screeneo verwendeten LED deutlich wartungsintensiver. Der Philips- Beamer hingegen lässt sich ganz ohne Abkühlzeiten problemlos ein- und ausschalten oder transportieren. Austauschen muss man die LED wohl fast nie. Ihre Lebensdauer wird mit über 30.000 Stunden angegeben, was bei fünf Stunden Nutzung pro Tag einer Lebensdauer von 6.000 Tagen oder fast 17 Jahren entspricht.

Fazit: Mit einem Anschaffungspreis von rund 1.500 Euro ist der Screeneo zwar kein Schnäppchen unter den Beamern. Kurzdistanzprojektoren mit DLP- Technologie, die sogar in Full- HD auflösen, gibt es an anderer Stelle – beispielsweise von Benq – bereits für die Hälfte. Im Vergleich zu diesen erweist sich der Philips- Beamer dank seiner umfangreichen On- Bord- Ausstattung allerdings als wesentlich vielseitiger. Aufgrund von WLAN, DVB- T-Tuner, Android, integrierten Lautsprechern und zahlreichen Anschlussmöglichkeiten lässt sich der Screeneo nahezu autark im Wohnzimmer oder wo auch immer verwenden – es braucht nur eine Steckdose und eine Wand. Kurzum: Wer (kleinere) Abstriche bei Leuchtkraft und Bildschärfe in Kauf zu nehmen bereit ist, bekommt mit dem Screeneo einen echten Allrounder, der angesichts seiner Fülle an Features dann letztlich auch gar nicht mehr so teuer ist.

17.05.2014, 09:00
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