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11.12.2016 - 16:13
Foto: AP

Bankdaten von Millionen Vodafone- Kunden gestohlen

12.09.2013, 09:26
Ein mutmaßlicher Insider hat die Daten von zwei Millionen Vodafone-Kunden in Deutschland gestohlen - darunter neben Name, Adresse, Geburtsdatum und Geschlecht auch Bankleitzahl und Kontonummer, wie der Mobilfunkanbieter am Donnerstag in Düsseldorf mitteilte. "Dieser Angriff war nur mit hoher krimineller Energie sowie Insiderwissen möglich und fand tief versteckt in der IT-Infrastruktur des Unternehmens statt", erklärte Vodafone.

Der Angriff sei von Vodafone entdeckt, gestoppt und unverzüglich zur Anzeige gebracht worden, hieß es. Seitdem arbeite das Unternehmen eng mit den deutschen Aufsichts- und Justizbehörden zusammen. "Sämtliche Zugänge, die der Täter genutzt hatte, wurden sicher verschlossen", so der Mobilfunkanbieter in einer Mitteilung. Der Fall betreffe ausschließlich Vodafone Deutschland, andere Länder seien von dem Vorfall nicht betroffen.

Hausdurchsuchung bei Tatverdächtigen

Die Behörden hatten Vodafone demnach zunächst gebeten, keine Informationen an die Öffentlichkeit zu geben, um die Ermittlungen nicht zu gefährden. Inzwischen konnte dem Unternehmen nach ein Tatverdächtiger identifiziert werden, sein Haus wurde durchsucht. Nähere Angaben zu dem möglichen Täter und seinem Motiv machte Vodafone nicht.

Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa arbeitete der mutmaßliche Angreifer nicht bei Vodafone direkt, sondern war bei einem Dienstleister beschäftigt, der für das Düsseldorfer Unternehmen gearbeitet hat. Der Angreifer hatte Kenntnisse von dem internen Administratorenbereich des Vodafone- Systems, um an die Kundendaten zu gelangen.

"Direkter Zugriff auf Bankkonten kaum möglich"

Das Unternehmen "bedauert den Vorfall sehr und bittet alle Betroffenen um Entschuldigung", heißt es in der Erklärung weiter. Zugleich beschwichtigte der Konzern: Es sei für den Täter kaum möglich, mit den gestohlenen Daten direkt auf die Bankkonten der Betroffenen zuzugreifen. Sicher sei zudem, dass der Täter keinen Zugang zu Kreditkartendaten, Passwörtern, PIN- Nummern, Mobiltelefonnummern oder Verbindungsdaten hatte.

Vodafone mahnt zur Vorsicht

Allerdings könnte mit zusätzlichen Phishing- Attacken, zum Beispiel durch gefälschte E- Mails, versucht werden, weitere Daten wie Passwörter und Kreditkarteninformationen abzufragen. Vodafone rät seinen Kunden daher zu besonderer Vorsicht bei möglichen Telefon- oder E- Mail- Anfragen, in denen sie zur Herausgabe von persönlichen Informationen wie Passwörtern oder Kreditkartendaten aufgefordert werden. Das Unternehmen selbst stelle solche Anfragen grundsätzlich nicht. Ferner sollten Kunden ihre Kontoauszüge regelmäßig überprüfen und bei Unregelmäßigkeiten umgehend ihre Bank kontaktieren.

12.09.2013, 09:26
AG/red
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