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08.12.2016 - 19:26
Foto: Samsung

Auflösungsmonster Samsung Ativ Book 9 Plus im Test

08.12.2013, 09:00
Tablets mögen immer beliebter werden, wer aber ernsthaft auf seinem Mobilgerät arbeiten möchte, greift zum Ultrabook. Und auch wenn es auf den ersten Blick nicht danach aussieht: In dieser Geräteklasse hat sich in den vergangenen Monaten viel getan. Intels neue "Haswell"-Prozessoren verhelfen ihnen zu Laufzeitrekorden und manch ein Klapprechner wartet mit Bildschirmauflösungen auf, die für offene Kinnladen sorgen. So auch Samsungs Ativ Book 9 Plus. Ob ihm seine monströse Auflösung zum Vorteil gereicht, klärt unser Test.

Bis auf den Bildschirm kommt im Ativ Book 9 Plus bewährte Ultrabook- Hardware zum Einsatz. In der günstigeren 1.350- Variante gibt's Intels Dual- Core- Prozessor Core i5- 4200 in der Stromsparversion, der mit 1,6 Gigahertz taktet. Ihm stehen vier Gigabyte RAM zur Seite, Daten werden auf einer 128 Gigabyte großen SSD gespeichert.

Wer mehr Power braucht, findet diese in einer Ausstattungsvariante mit 1,8 Gigahertz schnellem Core- i7- 4500U, acht Gigabyte RAM und 256 Gigabyte SSD- Speicher, die allerdings mit einem Anschaffungspreis von fast 1.800 Euro ein ordentliches Loch ins Geldbörsel reißt.

Mehr als genug Leistung für Alltagsgebrauch

Beide Varianten reichen für das Gros der täglichen Aufgaben locker aus. Office- Tätigkeiten, Bildbearbeitung und Internetsurfen sind sowohl auf der getesteten i5- Version problemlos zu bewerkstelligen als auch bei der stärkeren i7- Version.

Letztere sollte vor allem für jene Nutzer interessant sein, die auf dem Gerät Videos schneiden möchten - hier zahlt sich das Mehr an Arbeitsspeicher aus. Spieler werden mit keiner der beiden Varianten glücklich - dazu ist die Onboard- Grafik zu schwach. Nur ältere Games sind darauf vernünftig spielbar.

Mini- Ports wegen geringer Bauhöhe

Ein optisches Laufwerk hat das Ativ Book 9 Plus nicht - bei einer Bauhöhe von gerade einmal rund 14 Millimetern wäre in dem 13,3- Zöller dafür aber auch kein Platz. Tatsächlich wirkt sich die geringe Dicke des Ultrabooks auch auf die Anschlussvielfalt aus: Zwei USB- 3.0- Ports sind in Normalgröße vorhanden, VGA und HDMI gibt es nur in einer Mini- Variante. Wer also externe Bildschirme nutzen möchte, kommt um einen Adapter nicht herum.

Die Ethernet- Buchse ist beim Ativ Book 9 Plus ebenfalls im Mini- Format an Bord, ein Adapter liegt bei. Zumeist dürfte man aber ohnehin über N- WLAN ins Netzwerk gelangen. Ebenfalls vorhanden: Bluetooth 4.0, eine 1,3- Megapixel- Webcam für Videotelefonate und ein SD- Kartenleser, der an der abgerundeten Kante des Geräts gut versteckt ist.

Ein Bildschirm zum Niederknien

Während Samsung bei der Hardware auf bewährte aktuelle Ultrabook- Kost setzt, haben die Koreaner beim Display ein Gustostück verbaut, das das Ativ Book 9 Plus von der Masse abhebt. Das 13.3- Zoll- Touchdisplay bietet nämlich eine geradezu monströse Auflösung von 3.200 mal 1.800 Bildpunkten - Vergleichbares bieten nur Lenovo mit dem Yoga 2 Pro und Fujitsu mit dem Lifebook U904.

Im Test erwies sich der 13,3- Zoll- Bildschirm nicht nur als gestochen scharf, er erfreute das Auge auch mit einer schönen Blickwinkelunabhängigkeit und mit natürlichen Farben. Beim Arbeiten schätzt man die vorhandene Pixelmasse nach kurzer Zeit, weil auch mehrere Fenster nebeneinander in ausreichender Größe dargestellt werden können. Damit Schriften nicht zu klein werden, empfiehlt es sich allerdings, in den Windows- Einstellungen den Zoom hochzustellen.

Weil es sich beim Display um ein Touchpanel handelt, das hinter kratzfestem Glas verbaut ist, spiegelt das Ultrabook im Freien. Wer Wert auf ein mattes Display legt, wird mit dem Ativ Book 9 Plus also nicht zwangsläufig glücklich. Im Inneneinsatz überzeugt das helle Display aber vollends.

Verarbeitung exzellent, Display weit aufklappbar

Zum sehr guten Gesamteindruck des rund 1,4 Kilo leichten Samsung- Flachmanns trägt auch die tadellose Verarbeitungsqualität bei. Das Ultrabook ist aus Alu gefertigt und macht einen entsprechend hochwertigen Eindruck. Spalten oder sonstige Verarbeitungsmängel waren im Test nicht zu entdecken.

Erfreulich ist zudem, dass das matte Aluminium Fingerabdrücken keine allzu dankbare Angriffsfläche bietet und auch eine tadellose Gehäusesteifigkeit gewährleistet. Erwähnenswert: Das Display lässt sich mit einem 180- Grad- Winkel sehr weit aufklappen, gibt im geöffneten Zustand unter sanftem Druck aber dennoch nicht nach.

Gute Eingabegeräte, hohe Akkulaufzeit

Einen soliden Eindruck hinterlassen auch das Multi- Touchpad und die hintergrundbeleuchtete Tastatur im Ativ Book 9 Plus. Das Touchpad ist angenehm groß und ermöglicht präzise Eingaben, die beiden Tasten sind dabei direkt in die berührungsempfindliche Fläche eingelassen. Auf der Tastatur tippt es sich angenehm, wenngleich die Tasten wegen der geringen Bauhöhe nur einen recht kurzen Hub haben.

Die Akkulaufzeit des Samsung- Laptops spielt ebenfalls auf hohem Niveau. Im Praxiseinsatz bei mittlerer Bildschirmhelligkeit, aktiviertem WLAN und Internetnutzung inklusive gelegentlicher YouTube- Besuche kamen wir auf sieben bis acht Stunden - für einen Arbeitstag reicht das, mit geringerer Displayhelligkeit sollte auch mehr drin sein.

Erstaunlich guter Klang, schnelles Hochfahren

Überraschend gut ist der Klang der integrierten Boxen. Die bringen trotz winziger Maße klaren, ausreichend lauten Sound zustande und lassen sogar Bässe vernünftig klingen. Der Schmäh: Die Mini- Speaker sind nach unten ausgerichtet und der Klang wird vom Untergrund, auf dem das Notebook steht, reflektiert.

Als Betriebssystem ist Windows 8 Pro an Bord, was dem Gerät im Touch- Modus zugute kommt. Wegen der schnellen SSD und der generell hohen Performance des Rechners startete es im Test stets binnen weniger Sekunden, und auch Anwendungen sind ruckzuck geöffnet.

Fazit: Als ausdauernder Begleiter für Arbeit und Uni macht das Ativ Book 9 Plus eine ausgezeichnete Figur. Das verdankt das nicht ganz günstige Gerät nicht nur seiner guten Akkulaufzeit, den leistungsstarken Komponenten und der tollen Verarbeitungsqualität, sondern vor allem dem exzellenten Display mit seiner hohen Auflösung. Weil das Samsung- Ultrabook bei all diesen Vorzügen trotzdem angenehm kompakt und leicht ist, macht es Rucksack oder Tasche nicht schwerer als nötig.

08.12.2013, 09:00
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