U-Bahn-Sprayer: Mehr Kontrollen, mehr Polizei  (Bild: spraycity.at)

U- Bahn- Sprayer: Mehr Kontrollen, mehr Polizei

Graffiti auf den U- Bahn- Waggons: Für die einen ist es Kunst, für die anderen einfach eine Schmiererei. Mehr als 280 Fälle zählen die Wiener Linien pro Jahr an ihren U- Bahn- Waggons - also fast jeden Tag einen, wenn man die Sonn- und Feiertage abzieht. Tendenz weiter steigend. Nun wird verstärkt kontrolliert.

Gemeinsam mit der Polizei werden nächtliche Kontrollgänge durchgeführt - so soll den Sprayern das Handwerk vermiest werden. Denn die Wiener Linien mussten 2015 mehr als 1,6 Millionen Euro für die Entfernung der Graffitis aus den Waggons aufwenden. Geld, das sich die Verantwortlichen aber von den Verursachern zurückholen, wenn es geht: Sprayer, die erwischt wurden, müssen den angerichteten Schaden begleichen. "Manche zahlen in Raten tausende Euro jedes Jahr zurück," rechnet Pressesprecher Daniel Amann vor.

Spray- Videos auf YouTube

Denn billig ist das nicht: Eine besprayte Garnitur muss in mühevoller Handarbeit gesäubert werden, während dieser Zeit kommt eine Ersatzgarnitur zum Einsatz, das alles kostet Geld. Richtig viel sogar. Und um den "Graffiti- Künstlern" die Freude gänzlich zu nehmen: Niemand wird ihre "Arbeit" bewundern können. Denn in Wien werden alle dieses Waggons sofort aus dem Verkehr gezogen, keiner bekommt die Gemälde also zu Gesicht, außer dem Reinigungspersonal. Darum filmen sich mittlerweile schon viele Sprayer bei der Arbeit und stellen das Video auf YouTube.

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zet

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