Wo Wiens obere Zehntausend wohnen  (Bild: Thinkstockphotos.de)

Wo Wiens obere Zehntausend wohnen

Wer es geschafft hat in Wien, braucht nicht stolz auf seinen Porsche oder großen Mercedes erweisen - Autos dieser Preisklasse kann sich mittlerweile auch ein Handelsreisender leasen. Was die wirklich Reichen vom Fußvolk unterscheidet, ist die Adresse auf der Visitenkarte. City4U hat das Ranking der Top- Wohnbezirke der Stadt. Hier solltet ihr wohnen...

#1. Die City. Seit Jahrhunderten DIE Wohnanschrift für Adelige, Reiche oder zugezogene Neureiche: Stephansplatz, Graben, Kohlmarkt, Wollzeile, Am Hof, Singerstraße, Hoher Markt. "Eine Mietwohnung kostet hier bis zu 23 Euro pro Quadratmeter," verrät Top- Immobilienmaklerin Elfriede Sekyra, "will man eine kaufen, muss man bis zu 23.000 Euro hinblättern." Pro Quadratmeter, versteht sich.

#2. Döbling. Hoch über den Dächern von Wien hat man in den Nobel- Grätzeln des 19. Bezirks einen phantastischen Blick auf die Stadt - wer sich eine 130 Quadratmeter große Mietwohnung um 3400 Euro in der Nußberggasse leisten kann, ist definitiv on Top angekommen. Weitere Nobeladressen sind etwas die Sieveringer Straße oder die Armbrustergasse.

#3. Hietzing. Der Bezirk mit der größten Pelzhutträgerinnen- Dichte der Stadt. Die meisten Bewohner sind hier eher konservativ eingestellt, die Villen am Fasangarten oder der Hietzinger Hauptstraße seit Jahrzehnten im Familienbesitz. Sekyra: "Für eine kleine Zweizimmerwohnung werden hier mittlerweile 220.000 Euro aufgerufen." Für größere Liegenschaften gilt auch hier: Wer nach dem Preis fragen muss, kann sie sich ohnehin nicht leisten.

#4. Wieden. Der vierte Bezirk hat auch seine Hot- Spots. Rund um den Karlsplatz gelten Hoyosgasse und das Schloßquadrat als absolute In- Wohngegenden, auch rund ums Belvedere und die Graf- Starhemberg- Gasse muss man mit bis zu 14 Euro für den Quadratmeter Mietwohnung rechnen. Sekyra: "In der Starhemberggasse habe ich derzeit eine Wohnung im Angebot, Kaufpreis ist 1,7 Millionen für 218 Quadratmeter."

#5. Währing: Im Cottage wohnt das "alte Geld" Wiens. In den zahlreichen Nobelvillen sind auch viele exotische Botschaftsvertretungen untergebracht - auch die Diplomaten wissen, wo es sich in Wien wohnen lässt. Nicht billig ist auch Gersthof: Für eine 53- Quadratmeter- Wohnung muss man dort mindestens 200.000 Euro hinlegen.

#6. Landstraße. Der Bezirk mit vielen Facetten ist im Kommen: Gemeindebauwohnungen grenzen an Diplomatenvillen - der Rochusmarkt ist Treffpunkt der Jungen und Schönen, die Preise stetig im Steigen.

#7. Neubau und Josefstadt: Als Bobo- Bezirke verschrien, explodieren auch hier die Preise, 248 Quadratmeter Altbau kosten mittlerweile 3500 Euro. Noch. Wer hier wohnt, wählt meistens "grün", freut sich aber dennoch über Luxus, etwas in Form eines 5000- Euro- Rades.

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zet

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