Wiener empört: Schockbilder auf Plastikflaschen?  (Bild: Stock.Adobe.Com /SodaStream)

Wiener empört: Schockbilder auf Plastikflaschen?

Plastikmüll gilt als eine der schwerwiegendsten Umweltsünden unserer Zeit, mit verheerenden Auswirkungen auf unser Ökosystem. SodaStream will den Einsatz von Plastikflaschen signifikant reduzieren und fordert bis zum Jahr 2025 ein vollständiges Verbot. Nun werden auch Schockbilder und Warnhinweise auf Plastikflasche gefordert, was die Wiener zu Diskussionen im Netz anregte. City4U berichtet:

# Forderung: Schockbilder auf Plastikflaschen

SodaStream geht mit seiner Informationsoffensive #GoodbyePlasticBottles in die nächste Runde. Der neueste Höhepunkt im Kampf "David gegen Goliath": Warnhinweise mit gut sichtbaren, abstoßenden Schockbildern und knallharten Fakten auf Plastikflaschen.

# Anregung zum Umdenken

"Plastik hat sich in alle Bereiche unseres Lebens gedrängt! Wir fordern ein Umdenken, um Plastikmüll wo immer möglich zu reduzieren. Echte Alternativen sind gefordert! Mit einem SodaStream Wassersprudler kann ein Haushalt bis zu 2.000 Plastikflaschen im Jahr vermeiden. Zur Abschreckung und Verdeutlichung dieser Thematik haben wir dieses Mal exemplarisch auf Schockbilder auf Plastikflaschen gesetzt", informiert Ferdinand Barckhahn, Geschäftsführer SodaStream Österreich und Deutschland.

Der von SodaStream vorgelegte Entwurf für das geplante Plastikflaschengesetz (PFG) sieht unter anderem ein Komplettverbot für Getränke aus Plastikflaschen bis zum 1. Jänner 2025 vor, City4U berichtete. Gut sichtbare Schockbilder und Warnhinweise auf den Etiketten, ähnlich Zigarettenverpackungen, sind eine der zahlreichen, vorgeschlagenen Maßnahmen, die zur Sensibilisierung der Konsumenten beitragen sollen.

# Wiener im Disput

Ob diese Maßnahme etwas bewirken würde? Darüber sind sich die Wiener relativ uneinig und im Netz entbrannten bereits einige Diskussionen. "Lauter Gsch***! Haben wir echt keine anderen Probleme? Ist ja alles schon länger eine Frechheit. Da was, dort was und Bevormundung sondergleichen", brüskiert sich Wiener Alexander im Internet. Auch Bigbrother- Gewinnerin Lusy Skaya steht dem Ganzen skeptisch gegenüber: "Medizin und Zigaretten- Branche haun sich auf 'a Packl' (wortwörtlich), damit die Leute sich die Bilder einprägen und noch kranker werden". "Ich denke nicht, dass es aktiv was bringt, aber es schafft vielleicht einmal irgendein Bewusstsein, dass Plastik diese Welt maßlos verpestet", hofft eine andere Userin.




Oktober 2017

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Redakteurin
Vanessa Licht
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