Tiger, Elefant, Delfin: So sind die neuen Mütter  (Bild: thinkstockphotos.de)

Tiger, Elefant, Delfin: So sind die neuen Mütter

Mütter sind vor allem eines: Immer für ihre Kinder da. Offenbar um eine dringende Wissenslücke zu schließen, haben Psychologen und Forscher jetzt eine strenge Unterscheidung getroffen. Diese Mamis gibt's: Tiger, Elefant, Helikopter und Delfin.

#1. Tigermutter: Berühmt- berüchtigt geworden durch die Chinesin Amy Chua und ihr Buch "Schlachthymne der Tigermütter". Sie erwartet von ihrem Sprössling immer eine Top- Leistung, treibt das Kind durch Eliteschulen, zum Sportplatz und zum Musiklehrer. Nachteil: Das Kind wird oftmals depressiv, ängstlich und hat kein Selbstvertrauen.

#2. Elefantenmutter: Der Gegenentwurf zur Tigermutter. Kinder werden beschützt, gehegt, betüddelt und umsorgt, schlafen jahrelang mit den Eltern in einem Bett, die so emotionelle Sicherheit vermitteln wollen. Nachteil: Die Kids fühlen sich oft eingeengt.

#3. Helikoptermutter: Kreist, wie der Name schon suggeriert, dauernd über ihrem Nachwuchs, ist ständig präsent und räumt alle Stolpersteine aus dem Weg - bis hinauf zur Maturaprüfung. Nachteil: Das Kind hat wenig Chancen, aus eigenen Fehlern zu lernen und Erfahrungen zu sammeln.

#4. Delfinmutter: Sie hat Regeln und Erwartungen und passt sich an die Erfordernisse ihres Kindes an. Eigentlich ist das der Idealzustand. Nachteil: Viele Mütter erfüllen nicht die Anforderungen, die dadurch an sie gestellt werden.

"Seien sie offen für einen Rat"

Die Wiener Kinderpsychologien Simone Breitenfeld (www.fördercheck.info) spricht Klartext: "Jede Mutter will nur das Beste für ihr Kind. Zu wissen was das Beste ist, ist jedoch nicht immer einfach und vor allem ist man oft überfordert mit den umgebenden Meinungen und dem Versuch alles richtig zu machen. Den einen einzig richtigen Weg gibt es meiner Meinung nach nicht, da Kindererziehung ein permanenter Prozess ist, in dem Mütter oft an ihre Grenzen stoßen und sie ihre Stärken und Schwächen dabei selber erst genauer kennenlernen."

Folgenden Ratschlag gibt Psychologin Breitenfeld daher: "Seien Sie immer offen für einen Rat, aber entscheiden Sie selbst, ob dieser für Sie richtig ist. Meine Empfehlung ist es, so authentisch wie möglich zu sein."

Und wer das alles zu ernst nimmt: Mütter gibt es schon zehntausende Jahre, bevor diese Einteilung getroffen wurde. Und die Kinder sind auch groß geworden...

zet

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