Strenge Regeln gegen Bauchfrei  (Bild: thinkstockphotos.de)

Strenge Regeln gegen Bauchfrei

Dresscode an den Schulen in Deutschland und Österreich: Erst kürzlich erregte eine Bildungseinrichtung im deutschen Baden-Württemberg mit einem Hotpants-Verbot die Twitter-Gemeinde und löste einen Shitstorm aus. Jetzt legt eine katholische Schule in Hamburg nach und erklärt den Schülern, "was wir nicht sehen wollen". In den Wiener Privatschulen geht's sogar noch strenger zu - trage die Schuluniform oder du bekommst ein Leih-Outfit! Hier alle Bauchfrei-Facts...

"Brustansatz, Bauchfreiheit, Unterwäsche/Unterhose, zu viel Oberschenkel" sind laut "Hamburger Abendblatt" im katholischen Sophie- Barat- Gymnasium unerwünscht. Weiter heißt es in der Schulordnung: "Dabei kann allzu freizügige und nachlässige Garderobe ungute Gefühle auf Lehrer- aber auch auf Schülerseite hervorrufen."

Erst Anfang Juli erregte eine Schule im deutschen Horb am Neckar mit einem Hotpants- Verbot die Gemüter. Zusätzlich zum Verbot ist an dieser Schule auch noch klar geregelt, was passiert, wenn sich die Schüler nicht daran halten: "Wer zu aufreizend gekleidet ist (zum Beispiel bauchfreies Shirt, Hotpants...), der bekommt von der Schule ein großes T- Shirt gestellt, das er/sie sich bis zum Schultagsende anziehen muss", ist im Elternbrief zu lesen.

Und wie schaut's hierzulande aus? Vor allem in einigen Wiener Privatschulen gibt's strenge Regeln - die katholische Volksschule St. Ursula im 23. Wiener Bezirk schreibt etwa ihren Schülerinnen ganz genau vor, was sie zu tragen haben und was nicht: "Diese Schulkleidung besteht im Schulalltag für Mädchen aus einem dunkelblauen Rock in angemessener Länge oder einer dunkelblauen, langen Hose, einer hellblauen Bluse oder einem hellblauen Polohemd, einer dunkelblauen Jacke oder einem ebensolchen Pullover."

Auch im Sacré- Coeur- Gymnasium der Erzdiözese Wien sind Bauchfrei und Hotpants unerwünscht, hier gilt die Pflicht zur Schuluniform mit Bluse oder Polo: "In der einheitlichen Schulkleidung am Gymnasium Sacré- Coeur kommt zum Ausdruck, dass die Person der Schülerinnen und Schüler mehr zählt als äußere Attribute."

Ähnlich argumentiert übrigens auch die deutsche Schule - das Bauchfrei- Verbot sei ein Zeichen der gegenseitigen Wertschätzung und Toleranz. Zumindest ein kleiner Trost bleibt für alle Schüler: Gottseidank kommt jetzt das Wintersemester, da ist es sowieso zu kalt für Hotpants, Top und Co.

Jetzt mitdiskutieren auf City4U: Geht das Bauchfrei- und Hotpantsverbot zu weit? Oder seid ihr gar für die Schuluniform? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare oder postet mit dem Hashtag #City4U auf Facebook, Instagram oder Twitter!

cgi




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