Scotch-Club-Besitzer vor Wohnhaus hingerichtet  (Bild: Scotch-Club)

Scotch- Club- Besitzer vor Wohnhaus hingerichtet

Es war eine regelrechte Hinrichtung: mit mehreren Schüssen aus einer Pistole wurde Davud D. (50), der Besitzer des Scotch- Clubs am noblen Parkring in der Nacht zum Freitag in Mafia- Manier ermordet, seinen Begleiter verschonte der Killer.

Der Attentäter hatte den Club- Besitzer Freitag gegen ein Uhr früh vor dessen Wohnhaus an der Kafkastraße in der Leopoldstadt abgepasst - als der Baumeister in Begleitung eines Bekannten aus seinem VW Golf stieg, eröffnete er das Feuer. Der Serbe brach mit mehreren Kopfschüssen tödlich getroffen zusammen, sein Begleiter versteckte sich zwischen geparkten Autos, er blieb unverletzt. Der Täter konnte in der Dunkelheit unerkannt entkommen. Spurensicherer der Polizei konnten aber mehrere Patronenhülsen sicherstellen.

Die Mordkommission ermittelt jetzt in allen Richtungen - ein zufälliges Zusammentreffen zwischen Täter und Opfer wird aber ausgeschlossen. Die Spur führt in die Wiener Lokal- Szene. Erst vor wenigen Monaten stieg Davud D. in den legendären Scotch- Club in der Wiener Innenstadt ein. Seitdem wurde er von  serbisch- tschetschenischen Schutzgeld- Erpressern unter Druck gesetzt, heißt es aus Insiderkreisen. Aktenkundig ist ein Vorfall von vor zwei Wochen. Ein Schlägertrupp fiel über den 50- Jährigen her und richtete ihn arg zu. Dennoch weigerte sich D. - er saß selbst drei Jahre im Gefängnis -, Schutzgeld zu bezahlen. Sein Todesurteil?

Video: APA

Der Mord schreckt auch die Wiener Club- Szene auf - auch wenn man etwa im PraterDOME keine Stellungnahme dazu abgeben will. Ein anderer Clubbetreiber, der nicht genannt werden will formuliert es so: "Da sind im Hintergrund sicher Geschäfte gelaufen, von denen wir nichts wissen, das könnte das Motiv für den Mord sein". Und Steve Bladeck vom Volksgarten Management Office ist erschüttert: "Wir sind bestürzt über den Mord an dem Branchenkollegen. Einen direkten Zusammenhang mit der Branche sehen wir allerdings nicht."

Der Mord schreckt auch die Wiener Club- Szene auf - auch wenn man etwa im PraterDOME keine Stellungnahme dazu abgeben will. Ein anderer Clubbetreiber, der nicht genannt werden will formuliert es so: "Da sind im Hintergrund sicher Geschäfte gelaufen, von denen wir nichts wissen, das könnte das Motiv für den Mord sein". Und Steve Bladeck vom Volksgarten Management Office ist erschüttert: "Wir sind bestürzt über den Mord an dem Branchenkollegen. Einen direkten Zusammenhang mit der Branche sehen wir allerdings nicht."

zet

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