Punk-Bettler machen Terror im 6. Bezirk  (Bild: zet)

Punk- Bettler machen Terror im 6. Bezirk

Bettler machen Terror und beschimpfen Passanten, die ihnen nichts geben. An der Ecke Mariahilfer Straße mit der Esterházygasse im sechsten Wiener Gemeindebezirk ist das mittlerweile Normalzustand. Ungarische Punks haben sich mit ihren Hunden und oft auch einer Bierdose in der Hand dort niedergelassen und betteln aggressiv die Anwohner an.

Die Esterházys waren eine aus Ungarn stammende Hochadelsfamilie, die in der Monarchie auch in Wien Liegenschaften besaß und großen Einfluß auf den Kaiser hatte. Da ist es nur konsequent, wenn 100 Jahre später ungarische Punks bettelnd auf der Esterházygasse und der angrenzenden Mariahilfer Straße sitzen und Passanten anpöbeln. Denn in Budapest wurden sie von der rigoros durchgreifenden Polizei vertrieben.

Links und rechts auf den Gehsteigen haben sie sich platzgreifend positioniert und betteln die Passanten an. Nicht still, sondern aggressiv. Und wer nichts gibt, wird schon  gerne einmal als "blöde Sau" angeschrien. Die Folge: Viele, vor allem weibliche Anwohner, machen jetzt einen Umweg, um auf die Mariahilfer Straße zu kommen, nur damit sie nicht bei den Bettlern vorbeigehen müssen. Ein unhaltbarer Zustand. "Ich muss täglich mehrmals von meiner Wohnung auf die MaHü," so Susanne M., die an der Esterházygasse wohnt, "wie komme ich dazu, mich dauernd anpöbeln zu lassen?"

Die Wiener Polizei handelt jetzt jedenfalls: Sie schickt regelmäßig Funkstreifen vorbei, die dort für Ordnung sorgen werden.

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zet





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