Gratis-Stahltresore für Wiens Drogendealer?  (Bild: zet)

Gratis- Stahltresore für Wiens Drogendealer?

Die Zeiten werden schlechter, auch für die Wiener Drogendealer - denn die Polizei passt auf. Wohin also mit Marihuana, LSD oder Kokain? Bislang behalfen sich die Dealer damit, ihren Vorrat in Baumstümpfen oder im Gebüsch zu verstecken, immer mit der Gefahr verbunden, dass ihn jemand findet. Doch damit ist es vorbei. Am Donaukanal bei der Urania steht jetzt ein verankertes Stahlgestell mit neun kleinen Gratis- Tresoren.

Seit kurzem stehen die Tresore am Donaukanal, die Bedienung ist kinderleicht. Einfach die Anweisungen an der Tastatur befolgen, schon schwingt die Panzertüre auf. Es ist kostenlos und sicher, kein Fremder hat dann Zugriff auf den Inhalt. "Da stellen sich in der Nacht die Dealer an", so ein Augenzeuge zu City4U, "und bunkern ihre Drogen".


Das war zwar nicht im Sinne des Betreibers - er wollte es Läufern am Donaukanal ermöglichen, dort ihr Handy und die Brieftasche sicher zu deponieren, ehe sie zur Joggingrunde starten. "Doch die Szene hat sich verlagert, es gibt für Dealer keine Hot- Spots mehr, weil überall unsere Streifen patrouillieren," erklärt Polizei- Pressesprecher Thomas Keiblinger, " ab sofort werden wir auch dort mit Streifen ganz genau kontrollieren." Das macht den Donaukanal am Abend dann sicherer - nur die Dealer werden wieder zu Büschen und Mistkübeln Zuflucht nehmen müssen, wollen sie ihre Ware verstecken.

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zet

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