Das sind die schlimmsten Bausünden der Stadt!  (Bild: Peter Tomschi)

Das sind die schlimmsten Bausünden der Stadt!

Wien klotzt drauf: Etwa zweieinhalb Stockwerke auf den Bürobau direkt neben der Karlskirche oder 140 Neubau- Einheiten auf das sensible Steinhof- Areal. Der Zusammenschluss der Initiativen für die Erhaltung des Kulturerbes blickt trotz jahrelanger Proteste einer Zerstörungswelle entgegen. "Döbling, Nussdorf, Steinhof oder nun Wieden", kritisiert Sprecher RainerBalduin den "laschen Schutz". Seine düstere Prognose: "Wenn es so weitergeht, dann ist das der Todesstoß für Wiens Baujuwele." Hier eine unvollständige Liste der Verschandelungen:

# Heurigenorte

Aussterben: In den Heurigenorten jagt ein Abriss den anderen. Die Traditionsdörfer werden verbaut. Die Initiative Denkmalschutz ist empört!

# Karlskirche

Verschandelung: Als wäre der triste Betonklotz unmittelbar neben dem Barockjuwel nicht bereits schlimm genug, soll der Bürobau nun durch die Zürich- Versicherung auch noch um 2,5 Etagen aufgestockt werden. Für Initiativen und Architekten wie für Wiener und Touristen reiht sich der Zubau in eine traurige Serie drohender Zerstörungen unserer Wiener Baujuwele!

# Steinhof Areal

Enttäuschung: Nach jahrelangem Kampf mit prominenter Unterstützung für die Steinhofgründe fährt die Stadt über das Welterbe drüber, so die Kritik. Trotz versprochenen "Dreifach- Schutzes" von Maria Vassilakou fällt im Herbst der Startschuss für 66 von 140 Neubau- Einheiten derGesiba auf dem Areal.

# Casino Zögernitz

Verklotzung: Ein Investor verspricht die Sanierung des Pracht- Casinos Zögernitz und will nebenan einen Neubau mit 48 Luxuswohnungen und Tiefgarage errichten. Tatsächlich stimmt die Regierung der Umwidmung zu, trotz massenhafter Proteste der Döblinger Bevölkerung. Die Bürgerinitiative hofft zumindest noch auf eine Redimensionierung des Projektes.

red

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