Das Grusel-Grätzl im Nobelbezirk Alsergrund  (Bild: zet)

Das Grusel- Grätzl im Nobelbezirk Alsergrund

Der Alsergrund - seit hundert Jahren ein Wiener Nobelbezirk. Aber er hat auch seine Schattenseiten. Die Liechtensteinstraße verkommt immer mehr - City4U berichtete  - und auch das Uni- Viertel zwischen Augasse und Althanstraße präsentiert sich mittlerweile wie ein heruntergekommenes Grätzl in einer bulgarischen Stadt im Jahr 1983. City4U wagte den Lokalaugenschein.

Was in den 1970er Jahren als letzter architektonischer Schrei und top- modern galt, ist heute nur noch gruselig. Im Uni- Grätzl tobten sich die Architekten damals mit Bunkerarchitektur aus, die sie großflächig mit Waschbetonplatten verkleideten.

Tausende Studenten pilgerten jeden Tag dort hin, um sich schon allein vom Anblick der Betonklötze die Laune verderben zu lassen.

Während es sich die Studenten der Wirtschaftsuniversität seit 2013 verbessern konnten - sie übersiedelten auf den neuen Campus beim Prater, müssen ihre Kolleginnen und Kollegen von anderen Fachrichtungen noch bleiben.

Das Universitätszentrum Althanstraße, kurz UZA, beherbergt Biologie- und Zoologiestudenten, die Uni für Theater- Film und Medienwissenschaft und das Pharmaziezentrum. Eine dreiteilige Kunstinstallation erleichtert es ihnen, den Eingang zu finden.

Zusammenfassung: Eine Orgie aus Beton und Waschbeton in verwittertem Zustand - unfassbar, dass dieser Baustil einmal angesagt war.

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zet

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