Action-Cams: Das sind die besten  (Bild: Contour)

Action- Cams: Das sind die besten

Sie sind kaum größer als ein Packerl Tschick, aber viel gesünder und meist sportlicher. Bekannt, berühmt und zu richtig fett Kohle wurden die sogenannten Action-Cams von US-Surferboy "Mr. GoPro" Nick Woodman gemacht. Wir haben zwar nicht Surferboy Nick, dafür aber den Wiener Motiondesigner und Imagefilmer Daniel Horvatits gefragt, was das besondere an Action-Cams ist, welche Nachteile es trotz 4K-Auflösung, 120 Frames pro Sekunde und Full-HD immer noch gibt und kennen die besten Alternativen zum teuren Platzhirschen GoPro.

„Sony hat mit der HDR- AS100V und vor allem mit der X1000V 4K, genauso wie Panasonic mit der HX- A500, durchaus gute Alternativen zu den GoPro- Kameras in petto", weiß Kamera- Profi Horvatits. „Generell kommen Action- Cams überall dort zum Einsatz, wo traditionelle und konventionelle Kameras keinen Platz haben, oder wo es aus Platzgründen nicht möglich wäre, mit einer normalen Kamera zu drehen.“

Neben den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Action- Cams, ist vor allem die Anzahl der aufgenommenen Bilder pro Sekunde, ein überzeugendes Kaufkriterium. „Eine normale Kamera nimmt 25 Bilder pro Sekunde auf, die neuen 4K- Action- Cams jedoch 120 Frames - und das in Full- HD.“ Diese Bildqualität bringt laut Horvatits eine Vielzahl an Möglichkeiten in der Nachbearbeitung: „Mit einer Action- Cam kann man die Zeit viel besser beeinflussen. Zeitraffer oder Slow- Motion- Videos bringen neue Anwendungsmöglichkeiten für Hobbyfilmer und Profis.“ Gesteuert werden die Kameras oft via App am Smartphone oder Tablet.

Video: YouTube.com/GoPro

Nachteile: Action- Cams sind keine Allzweck- Kameras

Wo Licht, da aber auch Schatten – Allzweck- Kameras sind GoPro und Co. trotzdem nicht. „Der Ton ist für professionelle Aufnahmen nicht zu gebrauchen. Für Drehs in der Nacht sind sie durchwegs ungeeignet, und in der Regel muss das aufgenommene Material mit einem Nachbearbeitungsprogramm stabilisiert werden.“ Ebenfalls ein Manko sei die schwache Akkuleistung.


Platzhirsch GoPro setzt – so wie Apple – stark auf Imagewerbung: Mit unzähligen Action- und Sportvideos werden auf der Homepage, auf YouTube und auf Facebook gute Laune für die Produkte und die Marke gemacht. Und das offensichtlich mit großem Erfolg: Der 39- jährige GoPro- Gründer Nick Woodmann hat laut Forbes Magazine mittlerweile ein Vermögen von über 2,3 Milliarden Dollar angehäuft. „Die GoPro HERO4 Black ist im professionellen Bereich immer noch das Referenzprodukt. Aber vor allem im Einsteiger- und Hobbysegment muss es nicht immer dieser Hersteller sein."

"Contour +2" mit ausgezeichnetem Preis- Leistungs- Verhältnis

Als wichtigste Kaufkriterien gelten: Full- HD- Auflösung, mindestens 50 Frames pro Sekunde und ein Bildstabilisator. Und das geht dann auch mit einem kleineren Freizeitsportler- Budget, was neben Sony und Panasonic, auch der Hersteller Contour mit seiner "Contour +2" erfolgreich beweist.

Was meint ihr - gibt's Alternativen zur GoPro HERO4 Black?

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