Das geht unter die Haut: Die Tattoo-Trends 2016  (Bild: thinkstockphotos.de)

Das geht unter die Haut: Die Tattoo- Trends 2016

Ötzi hatte eines, viele Matrosen auch - mittlerweile sind Tattoos, auch "Peckerl" genannt, nichts Aufsehenerregendes mehr. Wer im kommenden Jahr neben gebräunter Haut auch ein Kunstwerk herzeigen möchte, für den hat Wiens "Peckerl-Queen" Monika Weber die neuesten Trends parat. Es wird bunt und schlicht!

Weber, Chefin bei "Happy Needles" an der Schönbrunner Straße 2 in Wieden, weiß, was unter die Haut geht und im kommenden Jahr absolut angesagt ist: "Aquarelle mit persönlicher Bedeutung an Stellen, die auch die Stars für ein Tattoo bevorzugen," auch wenn diese dann nicht für die Öffentlichkeit sichtbar sind. Und ganz neu: Finger- Tattoos mit kurzen Liebesbotschaften." Da warnt Weber aber: "Bei ganz dünnen Fingern hält das nicht lange." Ebenfalls wieder im Kommen, obwohl eigentlich nie "Out of Style": Indianerporträts. Sie sollen dem stolzen Träger Freiheit und Unabhängigkeit suggerieren. Und gleichfalls top: Weiße Tattoos, die gerne in Form von Sternchen rund um die Augen gestochen werden.

Ab 70 Euro ist man bei "Happy Needles" mit einem Peckerl dabei - sofern die Botschaft auf der Haut nicht eine ungute politische Message hat. Denn dann verweigert Weber die Nadel anzusetzen. Der Knaller war übrigens ein 77jähriger Kunde, der sich sein erstes Tattoo stechen lassen wollte: "Die Venus" von Botticelli. Weber: "Nach stundenlanger Arbeit ging er glücklich nach Hause."

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