So beschweren sich unsere Grundwehrdiener  (Bild: bundesheer.at/Ali Schafler)

So beschweren sich unsere Grundwehrdiener

Verteidigungsminster Hans Peter Doskozil wird 535 Millionen Euro in den Ausbau der Bundesheerkasernen investieren - wie notwendig das ist, zeigt ein internes Schreiben aus der Kaserne in Langenlebarn bei Tulln, das City4U zugespielt wurde. In diesem beschweren sich Grundwehrdiener über die desolate Ausstattung des Wachlokals am Eingang. Viele Wiener Grundwehrdiener sind in dieser Kaserne eingerückt.

Der Fliegerhorst Brumowski, benannt nach dem erfolgreichsten österreichischen Jagdflieger im Ersten Weltkrieg, Godwin Brumowski, wurde 1939 von den Nazis erbaut und 1955 vom Bundesheer übernommen - seitdem investierte man offenbar nicht mehr ganz so viel in die Erhaltung der Infrastruktur. Viele junge Wiener, die dorthin einrücken mussten, können ein Klagelied davon singen. So weist etwa das Wachlokal, das kleine Häuschen am Kaserneneingang, laut einer Beschwerde folgende Mängel auf.

Der Kühlschrank:

Der Wasserboiler:

Der Essensplatz:

Der Schlafraum:

Die Heizung:

Die Bettwäsche:

Die Stromversorgung:

Also fast alles in diesem Raum, der von den Soldaten 24 Stunden am Tag besetzt ist, ist defekt. Verteidigungsminsister Doskozils Ankündigung "desolate Unterkünfte müssen verbessert und modernisiert werden, damit das Kaderpersonal unter zeitgemäßen Arbeitsbedingungen arbeiten kann," kommt zur rechten Zeit, nachdem seine Vorgänger als Verteidigungsminister hier die Zügel schleifen ließen. Bis 2020 wird das Bundesheer 535 Millionen Euro in die Infrastruktur investieren - Beschwerdeschreiben wie diese gehören dann hoffentlich der Vergangenheit an.

Dass unseren Grundwehrdienern die gute Laune nicht vergangen ist, zeigt dieses Video, das auf YouTube für Erheiterung sorgte:

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zet













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