"Gscheade" Wienerin: "Meine Frechheit siegt!"  (Bild: thinkstockphotos.de; gscheat.at)

"Gscheade" Wienerin: "Meine Frechheit siegt!"

Von "Kumm eine ... wennst die traust!" über "Aussa mia nix siasses daham!" bis zu "Hier wohnt die Blume aus dem Gemeindebau": Ab sofort gibt es bei Kerstin Ordelt, die eigentlich für ihre "Gscheaden Leibal" bekannt ist, nun auch Fußmatten im Wiener Dialekt. "Ein Renner, nicht nur für den Mundl aus dem Gemeindebau!", verrät die Wiener Jungunternehmerin schmunzelnd.

"Wir hatten selbst das Problem, dass wir nur eine normale schwarze fade Fußmatte hatten, wurden auf der Suche nach einer neuen jedoch enttäuscht. Also haben wir uns mit dem größten Fußmatten- Produzenten in Europa, mit Sitz in Österreich, zusammengesprochen und einfach selbst welche produziert.", so Kerstin Ordelt über ihre Geschäfts- Erweiterung. Mit ihren gerade 31 Jahren ist sie seit vier Jahren erfolgreich als Designerin tätig.

Seit wenigen Tagen stehen die unterschiedlichsten Designs für den Vorraum zum Verkauf. Alle von Kerstin selbst kreiert. "Wenn ich genau wüsste was ich will, würde es wahrscheinlich nur eine Stunde dauern bis das fertige Produkt entsteht. So bin ich durchaus einen halben Tag mit einem Motiv beschäftigt". Mittlerweile hat die Wienerin 60 verschiedene Sprüche bei den Matten im Angebot, insgesamt über 250 verschiedene bei allen anderen Produkten.

Ihr Ziel ist es, Mundart und Dialekt wieder mehr unter die Leute zu bringen. "Ich nenne das: Textiles Vokabellernen!" Mit Erfolg. Die meisten Bestellungen kommen zwar nach wie vor aus Österreich, vor allem aus Wien, es wurden jedoch auch schon international Päckchen verschickt. "Wir haben einige Stammkunden aus Bayern und ein paar aus der Schweiz. Ganz selten kommen auch Bestellungen aus den USA, Australien oder dem Rest der Welt.", erzählt sie und fügt mit einem Augenzwinkern hinzu: "Vor kurzem ging ein rotes "Bodewaschl"- Leiberl nach Miami. Vielleicht ja für die Neuverfilmung von Baywatch?!"

Web: www.gscheat.at



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Redakteurin
Julia Ichner
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