GIS-Gebühr: So wütend sind die Betroffenen  (Bild: Peter Tomischi, Kronen Zeitung)

GIS- Gebühr: So wütend sind die Betroffenen

7,7 Prozent mehr Gebühren verlangt der ORF - sehr ambitioniert für einen Sender, der seinen Bildungsauftrag offenbar schon aufgegeben hat. Mittlerweile werden etwa auf ORF1 fast ausschließlich alte US- Serien im Dauerlauf abgenudelt, die keiner mehr sehen will und kann. Aber 32 Euro ist der Monatstarif in Wien, wenn man für TV und Radio zahlen muss. Dementsprechend schlechte Bewertungen sammelt die GIS, die die Gebühren eintreibt, im Internet.

Bei den Google- Bewertungen ist die Hölle los: 1,5 von 5 möglichen Sternen für die GIS. Und die Betroffenen machen ihrem Ärger Luft!

Yvonne Fuchs: "Auch wenn man nur einen Fernseher zu Hause stehen hat welcher nicht genutzt wird, darf man sich trotzdem Geld abknöpfen lassen und Beträge zahlen, welche einfach nur eine bodenlose Frechheit darstellen! Wenn die GIS nicht möchte, dass man dagegen gerichtlich vorgeht würde ich mal ganz schnell etwas ändern und die GIS schliessen."

KawaMizu: "Österreichs Mafia. Wer nicht zahlt bekommt Geldstrafe und für was zahlen? Für ORF, den man eh nicht empfängt. Hat man auch nur ein technisches Gerät zuhause, muss man gleich Länge mal Breite zahlen."

Philipp Göltl:"Schlechter als der GIS Kundenservice ist nur der ORF! Keine Antwort - seit Wochen. Trotz mehrerer Emails und dergleichen."

Patrick Moser: Verbrecher, Halsabschneider, Ausbeuter...mir fehlen einfach die Worte. Gebühren verlangen ohne jeglicher Nutzung eines sehr schlechten Senders und das zu utopischen Preisvorstellungen."

King : "Die Abzocke gehört abgeschafft, 50 Euro, wobei wir nie den ORF schauen. Ich muss für etwas bezahlen das ich gar nicht nutze! Das gibt's wohl nur in Österreich."

GERNOT S."VORSICHT!!! Mitarbeiter überfallen mit Freude "Ausländer" und verschaffen sich zuerst Meldedaten um seriös zu wirken und dann bei Besuch Zutritt zur Wohnung und wenn man Ruhe haben will, muss man fertig ausgefüllte Anmeldung am Tablett unterschreiben !!! Unfreundliche Vorgangsweise bis hin zum "Hausfriedensbruch", wird durch den Chef der GmbH gedeckt, der es schafft beim erbetenen Telefon- RR noch unfreundlicher zu sein - Zitat: "Meine Mitarbeiter beherrschen fast alle Fremdsprachen" ! Leider kein Lettisch und trotz angeblicher Sprachkenntnis mangelt es an minimalsten Umgangsformen ! Eines habe ich durch den Chef gelernt: Mit Angriff und Behauptungen bis hin zu Beleidigungen ist seitens der GmbH alles erlaubt, Hauptsache man zahlt......Tja so verdient sich jeder anders seine Gage!"

tischcouch : "Kein Wunder, dass das "I" bei GIS früher für "Inkasso" gestanden hat. Es sollte immer noch Inkasso heißen. Die Methoden, die hier angewandt werden, erinnern mich mehr an Mafiafilme als an ein Gebühren Info Service des staatlichen Rundfunks. An der eigenen Haustür wird man von GIS "Mitarbeitern" 2- wöchentlich belästigt und bedroht ("Ohne Anmeldung werden Sie bei der Bezirksverwaltungsbehörde angezeigt! Bis zu 2180 Euro Strafe drohen!"), fehlinformiert ("Bei Internetzugang müssen Gebühren bezahlt werden!" - danke OGH- Urteil!) bzw. gar nicht informiert."

Bernie Ro : "Staatlich legitimierte Wegelagerei. horrende Gebühren für wenig Gegenleistung."

Steffi Berger: "Seit 25. November 2015 keinerlei Reaktion von GIS. Typisch für Österreichs präpotente Firmen und Behörden."

Barbara Posch: "Ich schaue kaum bis gar nicht TV - zahle auch laufend die Gebühren; hab's einmal übersehen und ein paar Tage später bezahlt, dann ging`s gleich an ein Inkassobüro, die mir jetzt laufend Mahnungen über Gebührennachzahlungen schicken, die es gar nicht mehr gibt! Es ist zum Verzweifeln und Grantln."

LabelloClub: "Hatte eine Befreiung weil ich beim AMS bin und nachdem die mir eine Rechnung schickten die ich nicht bezahlt habe, wurde das gleich weiter an ein Inkasso- Büro geschickt die dann pro Schreiben nochmals 50 Euro wollten. Und bei 260 Euro wurde dann ein netter Herr geschickt, der sich gleich an der Tür als Eintreiber zu erkennen gegeben hat. Nachdem er sich um acht Uhr in der Früh gründlich meine Wohnung durchgeschaut hat und nix finden konnte, stellte er mir noch ein paar Fragen, die er eigentlich wissen sollte wenn er die Unterlagen durchgesehen hätte. Er meinte noch, dass dieses Verfahren noch 30 Jahre gespeichert wird und es mich "quasi" jederzeit treffen könnte; (Dabei schaue ich seit 2 Jahren gar nimmer TV). Fazit : 50 Euro Rechnung für etwas, das ich nicht nutze bis zu einem ungerechtem Betreten meiner Wohnung! Danke GIS."

daskochende etwas : "Mir wurden jetzt nochmals Gebühren berechnet . Obwohl ich gar nicht mehr in Österreich lebe. Die Rechnung wurde sogar an meine DEUTSCHE Adresse geschickt. Also echt ..."

falouta bobmarli: "So teuer, wie schlecht. Alte Filme & Soaps mit 1000 Wiederholungen, aber für 2 Monate fast 50€ verlangen! Frechheit siegt ..."

Und auch auf YouTube kursieren schon extreme Videoclips, die mit der GIS abrechnen:

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Redakteur
Harald Zeilinger
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