Mit Kettensäge und MG: Einmal Hölle und zurück  (Bild: Bethesda)

Mit Kettensäge und MG: Einmal Hölle und zurück

Einmal in die Hölle und zurück: Mit Teil vier von "Doom" kehrt die "Mutter aller Ego- Shooter" auf die Bildschirme und zu ihren Wurzeln zurück. Ein einfach gestricktes, aber vergnügliches Schlachtfest.

"Doom" hält sich nicht lange mit Nebensächlichkeiten auf: Der Held erwacht angekettet auf einem Altar, reißt sich los, schlägt ein paar Schädel ein, schnappt sich Rüstung und Schrotflinte und tritt ins Freie auf den Mars, wo sich die Pforten zur Hölle geöffnet haben - und fortan wieder tunlichst geschlossen werden sollten. Ähnlich temporeich geht es weiter. Nur kurz, wenn überhaupt, hält sich Entwickler id mit der dünnen Story auf - es gibt schließlich Wichtigeres zu tun, nämlich Scheusale wie Imps, Cacodemons, verlorene Seelen und Höllenbarone dahin zurückzubefördern, wo sie herkommen.

Wiedersehen mit Kettensäge & Co.

Altbekannt ist dabei auch das dafür zur Verfügung stehende Instrumentarium: Schrotflinte, Kettensäge, Gatling und Raketenwerfer sind wieder mit von der Partie. Neu hingegen sind die sogenannten Glory Kills: eine Art Finishing Move, mit dem angeschlagenen Dämonen der letzte Rest gegeben werden kann, wodurch nützliche Lebensenergie freigesetzt wird.

Fortsetzung folgt im Editor

Am Ende der Einzelspielerkampagne, die zu bewältigen je nach Schwierigkeitsgrad und Talent um die 13 Stunden in Anspruch nimmt, ist aber noch lange nicht Schluss: Neben einem Online- Multiplayer mit sechs verschiedenen Death- und Teammatch- Varianten wartet "Doom" auch mit einem komplexen Editor auf, der es Spielern ermöglicht, eigene Maps für Einzelspieler, Koop- und Multiplayer zu erstellen und mit anderen zu teilen.

Schaurig- schöne Optik und peitschende Klänge

Da wie dort sieht "Doom" großartig aus und läuft in der getesteten Xbox- One- Version auch bei großen Gegneransammlungen auf dem Bildschirm flüssig. Die Framerate bricht nur selten ein, und wenn, dann zumeist nicht spürbar, sodass die irgendwo zwischen "wunderschön" und "furchteinflößend" rangierenden Licht- und Spezialeffekte bestens zur Geltung kommen. Garniert wird das Ganze mit einem treibenden Mix aus rockig- elektronischen sowie orchestral verstörenden Klängen, die den Helden voranpeitschen.

Video: YouTube

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zet

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