Das sind die 7 nervigsten Öffis der Stadt  (Bild: Wiener Linien/Thomas Jantzen)

Das sind die 7 nervigsten Öffis der Stadt

Der Vorteil an den Öffis? Jeder kann damit fahren. Der Nachteil: Jeder kann damit fahren. Seit in Wien die Schule wieder begonnen hat, quetschen sich täglich hunderttausende Fahrgäste zu den Stoßzeiten in U-Bahn, Bim oder Bus. Wir haben die sieben nervigsten Öffis gefunden. Hier gibt es alles: Staus, Drängler und Stinker.

1. Der 13A - als "Bobo- Schlauch" verschrien. Unermüdlich drehen die Gelenkbusse zwischen Hauptbahnhof und Alser Straße/Skodagasse ihre Runden. Im Inneren gibt es Körperkontakt en Masse. Wer schon immer wissen wollte, wie sich ein Hipster- Bart anfühlt, der einem über das Gesicht streicht – hier ist eure Chance.

2. Die U6 - Wiens berühmt- berüchtigte U- Bahn Linie. Vor allem zwischen Philadelphiabrücke und Michelbeuern kommt orientalisches Urlaubsfeeling auf. Kebapduft mischt sich mit unverständlichen Schimpfwörtern, behaarte Achselhöhlen, von Trägerleiberln nur unzulänglich verdeckt, verströmen in den Sommermonaten herben Geruch.

3. Die 67er- Bim - nur der Starke überlebt: Wenn es am Reumannplatz darum geht, einen Platz zu ergattern, sind alle Mittel recht. Verschärft wird das Ganze noch dadurch, dass ab der Alaudagasse Ersatzbusse bis zur Hansson- Siedlung geführt werden. Hier regiert das Faustrecht.

4. Die 5er Bim - berühmt durch den Kaisermühlen- Blues. In der TV- Serie durfte Schauspieler Gerald Pichowetz „bimbim“ rufen. Das ist aber auch schon das lustigste an dieser meist brechend vollen Tramway. Besonders nervend: Bleibt immer wieder in der engen Kaiserstraße stecken, weil schlampig geparkte Autos die Durchfahrt blockieren.

5. Der 41er - Stop & Go. Auch diese Linie steht öfter als sie fährt – hier sind es die dicken SUVs der Währinger Hausfrauen, die nicht einparken können und so die Garnituren stoppen. Viele Fahrgäste kapitulieren dann und trippeln zu Fuß zur U6.

6. U3 - Arbeitsplatz der Taschlzieher. Am Öffi- Highway ist die Hölle los – wenn der vom Westbahnhof zum Stephansplatz führt. Besonders in der Früh und nach Dienstschluss gerammelt voll. Das wissen auch die Taschendiebe, also aufpassen.

7. Die Linie 18 - Drama Queen. Vom Westbahnhof zur Schlachthausgasse führt die Fahrt durch die ödesten Stadtteile von Wien. Dafür hat man die Chance, zehn Stationen lang Kevin und Jacqueline zuhören zu können, wie sie am Handy ihre Wochenend- Erlebnisse durchbrüllen. Aber wer will die schon hören…

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zet

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