Aufregung um "Parkpickerl"-Straßenbahn in Währing  (Bild: zet)

Aufregung um "Parkpickerl"- Straßenbahn in Währing

Obwohl sich die Währinger zweimal deutlich gegen die Einführung des Parkpickerls in ihrem Bezirk ausgesprochen haben, fuhr die grüne Bezirksvorsteherin Silvia Nossek einfach über den Willen der Bewohner drüber und führte das Parkpickerl ein. Und jetzt verkehren auch noch quasi als Verhöhnung zwei Straßenbahnen der Linie 40 quer durch den Bezirk, beklebt mit der Frohbotschaft "Währing atmet auf. Das Parkpickerl für mehr Lebensqualität im 18. Bezirk". Kosten: 10.199 Euro. Pro Monat. Und pro Straßenbahn.

Von Pötzleinsdorf bis zum Schottentor tragen die beiden 40er- Züge die ""grüne" Nachricht quer durchn die Stadt - dass eine Hälfte der Strecke durch den Bezirk Alsergrund führt und dort das Währinger Parkpickerl eher egal ist - wen kümmert es? Denn die beste Werbung ist Eigenwerbung, die andere bezahlen.


So sah man das wohl auch in der Bezirksvorstehung, als die grüne Chefin den Auftrag an die zuständige Gewista erteilte. Beklebt in Himmelblau, mit einigen fröhliche Cirrus- Wölkchen verziert, rumpeln jetzt die Tramways durch den 18. und 9. Bezirk und werben für das Parkpickerl. Das ohnehin schon eingeführt wurde und deshalb eigentlich keine Werbung mehr nötig hat...

Bezirksvorsteherin Nosseck sieht das freilich anders: "Die gebrandeten Straßenbahnen sollten bei den Währingern Aufmerksamkeit erwecken, sie fährt am 21. September zum letzten Mal."

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zet

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