7 Tricks: So entkommt ihr Wiens Schwarzkapplern  (Bild: bildstrecke.at / Johannes Zinner)

7 Tricks: So entkommt ihr Wiens Schwarzkapplern

Laut den Wiener Linien sind an einem durchschnittlichen Tag rund 100 Kontrollorgane der Wiener Linien im Netz unterwegs und führen in etwa 20.000 Kontrollen durch. "Gestatten, Ihren Fahrschein bitte", lässt nicht nur vielen Öffi-Fahrern ohne gültigen Fahrschein das Blut in den Adern gefrieren, sondern wird auch ziemlich teuer. Hat man kein Ticket, muss man 103 Euro bezahlen – bar oder mittels Erlagschein, innerhalb von drei Tagen. Doch es gibt Lücken. City4U hat 7 Tricks, mit denen ihr Wiens Schwarzkapplern am besten entkommt. Nachahmung - selbstverständlich - nicht empfohlen.

1. Schwarzkappler- App

Die App namens "Schwarzkappler" ist sowohl im Apple- Store als auch auf Google Play erhältlich und meldet, stets aktuell, wo im Netz der Wiener Linien gerade Fahrscheinkontrollen durchgeführt werden. Kein Wunder, dass die App immer mehr User verzeichnen kann. Bei den Wiener Linien ist man darüber wohl wenig erfreut. Kosten: 0 Euro

2. Nehmt den ersten Wagen ganz vorne

Laut Internet- Foren passieren die meisten Kontrollen nicht im ersten Wagen. Entweder liegt es daran, dass Kontrolleure prinzipiell ein schlechtes Gewissen haben und sich deswegen ganz freiwillig ins letzte Eck stellen, oder aber sie sehen sich als die stillen Beobachter und gehen von einem besseren Überblick im hinteren Teil aus. Wie auch immer: Vorne einsteigen!

3. Als Kollege tarnen

Kauft euch eine sexy Bauchtasche oder die etwas hippere Version zum Umhängen. Zwecks der absolut perfekten Tarnung empfehlen wir auch eine Schirmkappe. Stellt euch, sobald sich die Öffis in Bewegung setzen, an den Rand des Waggons und brüllt voller Inbrunst und Überzeugung: "Fahrscheinkontrolle!"  Bewegt sich außer den panischen Passagieren sonst niemand und winkt euch keiner mit "Servus, Herr Kollege!", einfach weiterfahren - in diesem Abteil ist kein echter Kontrolleur vertreten.

4. Erstellt einen Schlachtplan!

Wie arbeiten Kontrolleure, nach welchen Prinzipien gehen sie vor, wo steigen sie ein und wo aus? Um einer Kontrolle zu entgehen, müsst ihr ein Kontrolleur sein. Ihr müsst denken und fühlen wie er. Am besten, ihr kauft euch ein Ticket, checkt auf der Website der Wiener Linien oder via Schwarzkappler- App, wo momentan eine Kontrolle passiert, sucht euch einen bestimmen Kontrolleur aus und verfolgt ihn den ganzen Tag. Dasselbe dann mit zehn weiteren Kollegen, ansonsten lässt sich nur schwer ein Muster erkennen. Im Anschluss daran gilt es, Berechnungen zu machen und nach dem Wahrscheinlichkeitsprinzip zu verfahren. Der Vorteil: Solltet ihr dennoch in eine Kontrolle geraten, könnt ihr es mit einem Ablenkungsmanöver probieren und den Schwarzkappler in ein Gespräch über einen Kollegen verwickeln oder ein intimes Geheimnis von diesem Preis geben, welches ihr durch eure Observationen erfahren habt.

5. Handy- Ticket

In Zeiten von Smartphones: Immer das Handy mit dabei haben! Mittels SMS kann mit jedem Handy eine Tageskarte gelöst werden. Dies dauert höchstens bis zu 30 Sekunden. Wer eine Kontrolle rechtzeitig erkennt, kann eine Strafe damit umgehen. Fällt der Handy- Empfang aus: Pech gehabt!

6. Neben den Automaten stellen

Straßenbahnen und Busse bieten - im Gegensatz zu U- Bahnen - die Möglichkeit, sein Ticket direkt im Wagen zur erstehen. Dementsprechend am besten immer 2,20 Euro griffbereit halten, neben dem Automaten positionieren und bei dem ersten lauten Aufschrei, beginnend mit dem Wort "Fahrschein", in Windeseile Geld zücken und Ticket erstehen. Nervenkitzel par excellence, aber effizient! Ebenfalls eine Option in Bus und Bim: Unentwertetes Ticket stets parat halten und schnell zwicken, bevor man kontrolliert wird.

7. Altes Tickets mitnehmen!

Etwas riskant, aber unter Umständen effektiv: Eine altes Ticket dabei haben. Eine entwertete Streifenkarte sieht immer nach einem zahlenden Passagier aus. In der Eile schaut der Schwarzkappler nicht genau und erkennt die abgelaufene Fahrkarte womöglich nicht. Falls doch: Entsetzten Gesichtsausdruck aufsetzen, den Kontrolleur verzweifelt ansehen und möglichst authentisch den "Karten- Verwechslungs- Trick" probieren. Je glaubwürdiger man erklärt, dass das neu entwertete Ticket nun anstelle des alten im Mist liegt, desto mehr Mitleid und somit Gnade bekommt man vielleicht.

Habt ihr weitere Tipps, um einer Fahrscheinkontrolle zu entgehen? Postet sie uns per Kommentar oder schreibt uns mit Hashtag #City4U auf Facebook, Twitter oder Instagram!

red

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