Subaru WRX im Eiskanal - da fliegen die Fetzen!

20.03.2017, 13:59
Foto: Subaru / Video: Subaru

Wenn einer schon auf der Isle of Man geboren ist - Stunt- und Rallye- Fahrer Mark Higgins ist so einer, und offenbar hat ihm die Insel mehr als nur eine Dosis Verrücktheit mitgegeben. Aber was soll er auch machen, wenn ihm Subaru einen WRX STI gibt, um damit eine Bobbahn hinunterzurasen. Er scheint seinen Spaß gehabt zu haben - Bahn und Auto sehen nach der Aktion hingegen ziemlich mitgenommen aus ...

Es ist die älteste Bobbahn der Welt, die 1722 Meter lange Strecke St. Moritz- Celerina in den Schweizer Alpen ist seit 113 Jahren in Betrieb. Wer einmal in einem Bob durch den Eiskanal hinuntergerast ist, weiß, das ist nichts für schwache Nerven. Eng, schnell, hart, kalt, aua, aaauuaaaa! - aaaaaaaaaaaahhhhh! - fertig. Fix und fertig. Und das in einer schmalen Blech- /Kunststoff- Zigarre auf Kufen. Wie wahnsinnig muss man sein, sich da in einem immerhin doppelt so breiten Auto hinunterzulassen?!

Mark Higgins bekam Reifen mit extrem mächtigen Spikes aufgezogen, bei deren Anblick das Eis vor Schreck sofort geschmolzen wäre, wenn es die sprichwörtlichen Eisaugen wirklich gäbe. Erster Gang und Gas, das Eis spritzt, die Spikes fräsen sich durch die harte Fläche und reißen Stücke heraus. Nur die Spikes? Nein, die ganz Karosserie. Der Subaru ist zu breit für den Kanal und kracht ständig gegen die Wände. Eis gegen Blech, beide nehmen Schaden, es fliegen die Fetzen, doch Higgins bleibt drauf, überschlägt sich beinahe, das Auto ist kurz davor, von der Strecke zu fliegen, irgendwie schafft es der 45- jährige Waliser zurück in die Spur und bis ins Ziel.

Vielleicht sehen wir ja so etwas demnächst in einem James- Bond- Film - Mark Higgins fuhr Stunts in Quantum of Solace und Skyfall. Nur bei der Tourist Trophy auf seiner Heimatinsel ist er nie angetreten - zu gefährlich, wahrscheinlich.