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11.12.2016 - 10:17
Foto: AP

Interna verraten: Apple- Insider muss Geldstrafe zahlen

02.07.2013, 15:32
Weil er geheime Firmenpläne an Aktienhändler verraten hat, ist ein Mitarbeiter eines Apple-Zulieferers am Montag in New York zu einer Geldstrafe von knapp 46.000 Dollar verurteilt worden. Ähnlich wie bei einer Bewährungsstrafe muss Walter Shimoon zudem zwei Jahre lang zusätzliche Auflagen erfüllen. Um die Gefängnisstrafe herum kam Shimoon nur, weil er mit den Behörden bei der Aufdeckung eines ganzen Insiderrings zusammenarbeitete.

Shimoon hatte seine Taten bereits vor zwei Jahren gestanden. Der heute 41- Jährige arbeitete beim Apple- Zulieferer Flextronics und hatte dadurch Einblick in kommende Neuheiten. Dieses Wissen verkaufte er an Börsenspekulanten weiter. So wussten diese schon frühzeitig, dass das iPhone 4 eine zweite Kamera für Videotelefonate besitzt und dass Apple eine Art Lesegerät entwickelt - was sich später als das iPad herausstellte.

Zusammen mit Shimoon wurde Mark Anthony Longoria zu zwei Jahren unter besonderer Beobachtung sowie zur Zahlung von gut 170.000 Dollar verurteilt, wie die New Yorker Staatsanwaltschaft bekannt gab. Der 46- Jährige hatte beim Chiphersteller AMD gearbeitet und dessen Pläne gegen Geld preisgegeben. Auch er arbeitete später mit den Behörden bei der Aufdeckung des Insiderrings zusammen.

Dieses sogenannte Expertennetzwerk hatte die beiden an Spekulanten vermittelt, die die erhaltenen Informationen für ihre Börsengeschäfte nutzten und dicke Gewinne einfuhren. Derartiger Insiderhandel ist verboten, weil er andere Anleger benachteiligt. Die Köpfe hinter dem Expertennetzwerk waren auch dank der Aussagen von Shimoon und Longoria bereits zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden.

Die US- Justiz macht seit einiger Zeit verstärkt Jagd auf Insiderhändler. So wanderten jüngst gleich mehrere Wall- Street- Größen hinter Gitter. Der Hedgefonds SAC Capital Advisors musste im Rahmen eines Vergleichs mit der US- Börsenaufsicht SEC wegen des Vorwurfs des Insiderhandels mehr als 600 Millionen Dollar zahlen.

02.07.2013, 15:32
AG/red
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